7. MΓ€rz 1996
Marc Moret (Sandoz) und Alex Krauer (Ciba) geben die Fusion ihrer Konzerne zur Novartis bekannt. Daniel Vasella wird CEO, Krauer PrΓ€sident. 23. April 1996
Die Generalversammlung von Sandoz stimmt der Fusion zu, einen Tag spΓ€ter folgen die Ciba-AktionΓ€re. 17. Dezember 1996
Die US-WettbewerbsbehΓΆrde FTC bewilligt die Fusion und ermΓΆglicht damit die rechtskrΓ€ftige GrΓΌndung von Novartis am 20. Dezember. Die EU-Kommission hat schon im Juli grΓΌnes Licht gegeben. 3. MΓ€rz 1997
Der Blutdrucksenker Diovan erhΓ€lt die Marktzulassung. Mit einem Umsatz von 4,6 Milliarden Franken im Jahr 2005 ist es das bislang erfolgreichste Schweizer Medikament. 13. MΓ€rz 1997
Die Ciba SpezialitΓ€tenchemie mit rund 21 000 Mitarbeitern und 7 Milliarden Franken Umsatz wird ausgegliedert und an die BΓΆrse gebracht. 21. April 1999
Alex Krauer tritt zurΓΌck und konzentriert sich auf sein neues Amt als PrΓ€sident der Bank UBS. Das Novartis-PrΓ€sidium ΓΌbernimmt CEO Vasella. 2. Dezember 1999
Novartis kΓΌndigt die Fusion seiner Agrochemie-Sparte mit derjenigen der britischen Zeneca an. Es entsteht der neue Branchenleader Syngenta mit Sitz in Basel und weltweit 24 000 Mitarbeitern. 11. Mai 2000
Novartis kotiert ihre Aktien an der New Yorker BΓΆrse. 1. September 2000
Der ehemalige Pepsi-Manager Thomas Ebeling wird neuer Pharmachef von Novartis. Seine Aufgabe ist es, das Marketing weiter zu verstΓ€rken, insbesondere in den USA. 30. November 2000
In New York erhΓ€lt Daniel Vasella von der Schauspielerin Jane Seymour im Namen der Krebsstiftung G&P Foundation den Preis fΓΌr Β«Distinguished Industry LeadershipΒ». US-PrΓ€sident Bill Clinton und seine Gattin Hillary gratulieren ebenfalls. 1. Mai 2001
Der Financier Martin Ebner offeriert Vasella den Kauf von 20 Prozent der Roche-Inhaberaktien. SpΓ€ter erhΓΆht Novartis den Anteil auf 33 Prozent. 10. Mai 2001
Die US-GesundheitsbehΓΆrde erteilt Novartis die Zulassung fΓΌr das neuartige Krebsmedikament Glivec. 6. Mai 2002
Novartis grΓΌndet in Cambridge bei Boston ein neues Forschungszentrum unter dem neuen konzernweiten Forschungschef Mark Fishman. Heute beschΓ€ftigt das Zentrum rund tausend Mitarbeiter. 23. Mai 2002
In Basel beginnen die Bauarbeiten zur Umgestaltung des Werkareals St. Johann. Zwei Milliarden Franken will der Konzern in den neuen Campus investieren, der dereinst Platz fΓΌr 10 000 Mitarbeiter bieten soll. Am 23. Mai 2005 wird das erste GebΓ€ude erΓΆffnet. 8. Oktober 2002
Novartis verkauft die Schweizer Traditionsmarke Ovomaltine zum Preis von 400 Millionen Franken an die Firma Associated British Foods. 20. Mai 2003
Alle GenerikageschΓ€fte werden unter der Marke Sandoz zusammengefasst. Novartis setzt sich das Ziel, unter die grΓΆssten Anbieter von Nachahmermedikamenten vorzustossen. 22. April 2004
Novartis gibt bekannt, mit der deutsch-franzΓΆsischen Aventis FusionsgesprΓ€che aufzunehmen. Die franzΓΆsische Sanofi bietet fΓΌr eine Γbernahme 55 Milliarden Euro. Am 25. April beschliesst die Novartis-FΓΌhrung, auf einen Γbernahmekampf zu verzichten. 5. Juli 2004
In Singapur wird ein neues Forschungszentrum fΓΌr tropische Krankheiten erΓΆffnet. Im Zentrum stehen Tuberkulose und das Denguefieber. 21. Februar 2005
FΓΌr rund zehn Milliarden Franken kauft Novartis die deutschen Generikahersteller Hexal und Eon Labs und steigt damit zur weltweiten Nummer zwei der Branche auf. 1. September 2005
Novartis mΓΆchte fΓΌr 5,1 Milliarden Dollar die US-Biotech-Firma Chiron vollstΓ€ndig ΓΌbernehmen, bisher betrug der Besitzanteil 42 Prozent. Chiron wird in die neu geschaffene Impfstoff-Division eingegliedert, an deren Spitze der langjΓ€hrige Entwicklungschef JΓΆrg Reinhardt steht.