2015 soll Ferrari noch mal Goldesel für Konzernmutter Fiat Chrysler sein. Den Börsengang der schönen Tochter nutzt
Konzernchef Sergio Marchionne als Hebel, um die Zukunft des Autobauers zu finanzieren.
Ein Stück Ferrari gibt es gerade für rund neun Euro. Das kostet dieser Tage eine Aktie des Autobauers Fiat Chrysler (FCA), dem 90 Prozent der Ferrari-Anteile gehören. Und mit so einem Fiat-Papier im Depot wird jeder Kleinaktionär 2015 automatisch auch Eigentümer der Edelmarke.
Denn die will FCA-Chef Sergio Marchionne Mitte nächstes Jahr an die Investoren verschenken, nur einen Bruchteil bringt er an die Börse. Das sieht auf den ersten Blick nach einem miesen Geschäft aus. Aber in Wahrheit ist Ferrari nur der Köder, um genug Geld für das Comeback von Fiat Chrysler einzusammeln - und davon braucht der italienisch-amerikanische Konzern jede Menge.