In allen Bereichen spitze: Die Schweiz belegt beim sogenannten Innovationsindikator 2011 mit grossem Abstand Platz eins. Den wichtigsten Beitrag zum Erfolg liefert die StΓ€rke der Schweizer Wirtschaft.
Die Schweiz hΓ€lt die Konkurrenz seit Jahren auf Distanz. (Bild: Keystone) RMS
Keiner ist innovativer: Die Schweiz steht im Ranking des Β«Innovationsindikators 2011Β» mit einem Indexwert von 76 an der Spitze. Es folgen Singapur (63), Schweden (61) und Deutschland (57).
Β«Die StΓ€rke der Wirtschaft leistet den wichtigsten Beitrag zum schweizerischen ErfolgΒ», heisst es in der Studie. Β«Die Schweiz ist das beste Beispiel, dass GrΓΆsse alleine β insbesondere des nationalen Marktes, aber auch des Innovationssystems insgesamt β kein notwendiger Faktor fuΜr Erfolg ist.Β»
Dies Γ€ndere aber nichts daran, dass der absolute Beitrag der Schweiz zur globalen technologischen Entwicklung begrenzt sei. Hier wΓΌrden grosse LΓ€nder wie die USA, Japan und Deutschland und perspektivisch auch China den Ton angeben.
Allerdings schneidet die Schweiz nicht nur bei der Wirtschaft sehr gut ab. Β«Beide LΓ€nderΒ», heisst es es auf der Webseite zur Studie ΓΌber die Schweiz und Singapur, Β«sind in allen Teilsystemen β Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Staat, Gesellschaft β im Spitzenfeld zu finden.Β»
Wie keinem zweiten Land gelinge es der Schweiz bereits seit vielen Jahren, die anderen aufstrebenden und innovationsorientierten LΓ€nder auf Distanz zu halten.
Untersucht hatten Γkonomen die InnovationsfΓ€higkeit von 26 Volkswirtschaften. Herausgegeben wird der Innovationsindikator von der Deutsche-Telekom-Stiftung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie.
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Erarbeitet hat ihn ein Konsortium von Instituten. Dazu gehΓΆren das Fraunhofer-Institut fΓΌr System- und Innovationsforschung, das Zentrum fΓΌr EuropΓ€ische Wirtschaftsforschung und das Maastricht Economic and Social Research Institute on Innovation and Technology der UniversitΓ€t Maastricht.