Südostasien und Lateinamerika laufen weiterhin gut
Grössere Hoffnungen setzt das Unternehmen, das ab 2017
vom langjährigen Fresenius-Chef Ulf Schneider geführt wird, nun auf die zweite Jahreshälfte. Nestlé erwarte, die Preise in den kommenden Monaten wieder ein wenig stärker anheben zu können. Zudem dürfte das Geschäft in den USA, Europa, Südostasien und Lateinamerika weiterhin gut laufen. Für das Gesamtjahr strebt der Weltmarktführer aus Vevey am Genfersee daher unverändert ein organisches Wachstum auf dem Vorjahresniveau von 4,2 Prozent an.
Wie viele Konkurrenten will Nestlé angesichts des schwierigen Umfelds die Kosten senken. Es seien mehrere Initiativen geplant, um die Effizienz zu verbessern, erklärte Nestlé. Der Konzern hat bereits angekündigt, in den kommenden drei Jahren rund 2,5 Milliarden Franken einsparen zu wollen - etwa über eine zentralisierte Beschaffung und eine effizientere Produktion. Im ersten Halbjahr schrumpft der Gewinn wegen eines Steuereffekts um 400 Millionen auf 4,1 Milliarden Franken.