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Hoch

Das Tourismuswachstum kennt keine Grenzen

Die Terrorgefahr kann den Tourismus nicht bremsen: Die Zahl der Reisenden weltweit steigt stark - profilieren kann sich Europa. Der Branche winken zudem rosige Zukunftsperspektiven.

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Touristin: So hoch war das Tourismuswachstum zuletzt vor sieben Jahren.Β Β Pixabay RMS

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Trotz Terrorgefahr befindet sich der globale Tourismus im Hoch. Die Zahl der Touristen weltweit ist im ersten Halbjahr um 6,4 Prozent gestiegen – der hΓΆchste Anstieg seit sieben Jahren. Besonders beliebt war die Mittelmeerregion.
Wie die Welttourismusorganisation (UNWTO) am Donnerstag bekanntgab, gab es zwischen Januar und Juni 598 Millionen internationale Touristen, das waren 36 Millionen Menschen mehr als im ersten Halbjahr 2016.

Entspannung hat positiven Effekt

GrΓΌnde fΓΌr die gestiegenen Reisezahlen waren der in Madrid ansΓ€ssigen UNO-Organisation zufolge ein hΓΆheres Vertrauen sowie eine grΓΆssere Nachfrage nach Reisen in ertragreiche MΓ€rkte wie die USA, China, Grossbritannien und Frankreich.
Die erste JahreshΓ€lfte zeige ein Β«gesundes WachstumΒ» in einem immer belastbareren Tourismusmarkt, erklΓ€rte UNWTO-GeneralsekretΓ€r Taleb Rifai. In vielen Regionen, die noch im vergangenen Jahr mit SicherheitseinschrΓ€nkungen zu kΓ€mpfen hatten, entspanne sich die Lage.

Europa kann glΓ€nzen

Β«Besonders starkΒ» stieg der Tourismus im Mittelmeerraum an, darunter auch in LΓ€ndern wie Γ„gypten, Tunesien und der TΓΌrkei, erklΓ€rte die Organisation. Nach SΓΌdeuropa und in die europΓ€ische Mittelmeerregion reisten zwΓΆlf Prozent mehr Menschen, der Nahe Osten stieg um knapp neun Prozent. Die am meisten besuchte Region ist Europa insgesamt – hier gab es einen Anstieg von 7,7 Prozent.

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Seit der Finanzkrise 2009 ist der Sektor gemΓ€ss UNWTO jΓ€hrlich um rund 4 Prozent gewachsen. Dieses hohe Wachstumstempo soll sich fortsetzen. FΓΌr das gesamte Jahr erwartet die UNWTO erneut einen Tourismuszuwachs von drei bis vier Prozent. Bis 2030 soll die Zahl der Reisenden von heute 1,2 Milliarden auf 1,8 Milliarden ansteigen, wovon gemΓ€ss Rifai alle Regionen profitieren werden.
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(sda/jfr)
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