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Kommentar

Das meint die Weltpresse zu den Anschlägen von Paris

Berichte zu den Terror-Anschlägen in Paris dominieren die Weltpresse. Kommentatoren bemühen sich darum, die Geschehnisse einzuordnen und in die Zukunft zu blicken.

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Im britischen «Telegraph» meldet sich Londons Bürgermeister Boris Johnson zu Wort. London verbindet mit Paris eine Städtepartnerschaft und eine grosse Nähe in vielen Belangen. Seiner Meinung nach kann keine militärische Option ausgeschlossen werden. «Dies ist ein Kampf, den wir eines Tages zwangsläufig gewinnen – weil am Ende unsere Sicht des menschlichen Daseins bei weitem attraktiver und realistischer ist als deren. Aber wir werden nicht gewinnen, wenn wir nicht zurückschlagen.»RMS
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Im britischen «Telegraph» meldet sich Londons Bürgermeister Boris Johnson zu Wort. London verbindet mit Paris eine Städtepartnerschaft und eine grosse Nähe in vielen Belangen. Seiner Meinung nach kann keine militärische Option ausgeschlossen werden. «Dies ist ein Kampf, den wir eines Tages zwangsläufig gewinnen – weil am Ende unsere Sicht des menschlichen Daseins bei weitem attraktiver und realistischer ist als deren. Aber wir werden nicht gewinnen, wenn wir nicht zurückschlagen.»RMS

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Besonnen dagegen gibt sich der «The Guardian». Das Schlimmste wäre nun vom «Kriegszustand» oder «Bürgerkrieg» zu reden. «Wie wir auf diesen Horror reagieren werden, wird definieren, wer wir sind, wie wir uns verteidigen und wie wir anderen helfen können, sich gegen Terror und Hass, den Tod und das Chaos zu wehren, den der IS säen will.»RMS
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Besonnen dagegen gibt sich der «The Guardian». Das Schlimmste wäre nun vom «Kriegszustand» oder «Bürgerkrieg» zu reden. «Wie wir auf diesen Horror reagieren werden, wird definieren, wer wir sind, wie wir uns verteidigen und wie wir anderen helfen können, sich gegen Terror und Hass, den Tod und das Chaos zu wehren, den der IS säen will.»RMS
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«Wir sind dazu verdammt, diesen Krieg zu gewinnen», lautet der Titel eines Kommentars in der «Welt». Für die westlichen Demokratien sei diese die grösste Herausforderung seit 1945, schreibt Korrespondent Richard Herzinger.RMS
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«Wir sind dazu verdammt, diesen Krieg zu gewinnen», lautet der Titel eines Kommentars in der «Welt». Für die westlichen Demokratien sei diese die grösste Herausforderung seit 1945, schreibt Korrespondent Richard Herzinger.RMS
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Frankreich wirke immer noch ratlos, wie es mit den Konflikten und der Gewalt umgehen soll, die junge Muslime aus den Vorstädten in die Mehrheitsgesellschaft tragen, so die «Frankfurter Allgemeine Zeitung». Kommentator Nikolas Busse hofft, dass nun dazu eine Diskussion in Gang kommt.RMS
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Frankreich wirke immer noch ratlos, wie es mit den Konflikten und der Gewalt umgehen soll, die junge Muslime aus den Vorstädten in die Mehrheitsgesellschaft tragen, so die «Frankfurter Allgemeine Zeitung». Kommentator Nikolas Busse hofft, dass nun dazu eine Diskussion in Gang kommt.RMS

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«Hier die offene Gesellschaft - da der Totalitarismus, sei es in der Gestalt des Faschismus und Nazismus, des real existierenden Kommunismus, eines, wie bei den Kreuzzügen, fanatisierten Christentums oder eben des gewalttätigen Islamismus», schreibt die «Süddeutsche Zeitung». Es dürfe sich nun kein Überwachungsstaat bilden, damit würde man den Feind nachäffen. Die USA hätten nach dem 11. September in dieser Hinsicht mehrfach versagt.RMS
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«Hier die offene Gesellschaft - da der Totalitarismus, sei es in der Gestalt des Faschismus und Nazismus, des real existierenden Kommunismus, eines, wie bei den Kreuzzügen, fanatisierten Christentums oder eben des gewalttätigen Islamismus», schreibt die «Süddeutsche Zeitung». Es dürfe sich nun kein Überwachungsstaat bilden, damit würde man den Feind nachäffen. Die USA hätten nach dem 11. September in dieser Hinsicht mehrfach versagt.RMS
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Die «Los Angeles Times» bemüht sich, die Unterschiede zwischen Frankreich und den USA aufzuzeigen. Die Anschläge seien auf Frankreichs Beteiligung an den Bombardierungen des IS in Syrien und Irak zurückzuführen. Auch waren französische Offizielle unter den ersten, welche den IS als «Daesh» (negativ bewertet) bezeichnet haben. In Frankreich gebe es grösseres Potenzial an Rekruten: Aus den USA reisten nur wenige dutzende Menschen nach Syrien, aus Frankreich seien es Hunderte.RMS
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Die «Los Angeles Times» bemüht sich, die Unterschiede zwischen Frankreich und den USA aufzuzeigen. Die Anschläge seien auf Frankreichs Beteiligung an den Bombardierungen des IS in Syrien und Irak zurückzuführen. Auch waren französische Offizielle unter den ersten, welche den IS als «Daesh» (negativ bewertet) bezeichnet haben. In Frankreich gebe es grösseres Potenzial an Rekruten: Aus den USA reisten nur wenige dutzende Menschen nach Syrien, aus Frankreich seien es Hunderte.RMS
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In der «New York Times» betonen die Kommentatoren, dass «... keine Nation wirklich sicher ist, bis alle Länder zusammenkommen, um diese Plage zu zerschlagen.» Die amerikanische Zeitung sieht das Ziel der IS-Attacke auch darin, in Europa die Stimmung gegen Flüchtlinge und Muslime anzuheizen.RMS
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In der «New York Times» betonen die Kommentatoren, dass «... keine Nation wirklich sicher ist, bis alle Länder zusammenkommen, um diese Plage zu zerschlagen.» Die amerikanische Zeitung sieht das Ziel der IS-Attacke auch darin, in Europa die Stimmung gegen Flüchtlinge und Muslime anzuheizen.RMS

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Die Titelseite der russischen «Nowaja Gaseta» ist den Attentaten in Paris in Solidarität gewidmet.Bilder: ScreenshotsRMS
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Die Titelseite der russischen «Nowaja Gaseta» ist den Attentaten in Paris in Solidarität gewidmet.Bilder: ScreenshotsRMS

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