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Alpiq bricht der Gewinn weg

Der Atomausstieg und der starke Franken setzen Alpiq schwer zu. Der Gewinn des Stromkonzerns hat sich im ersten Halbjahr fast halbiert.

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Blick unter eine Turbine im Wasserkraftwerk von Alpiq in der Aare bei Goesgen im Kanton Solothurn. (Bild: Keystone) RMS

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Der Gewinn des Stromkonzerns Alpiq ist den ersten sechs Monaten auf 155 Millionen Franken gesunken und hat sich damit beinahe halbiert. Der operative Gewinn (Ebit) brach um 42,7 Prozent auf 276 Millionen Franken ein, wie Alpiq mitteilte. Der Umsatz ging um 3,7 Prozent auf 6,78 Milliarden Franken zurรผck.
Nach dem Atom-Unglรผck in Japan hatte Bundesrรคtin Doris Leuthard beschlossen, die laufenden Bewilligungsverfahren fรผr den Bau von neuen Kernkraftwerk zu sistieren. Alpiq musste deshalb die angefallenen Projektkosten von 35 Mllionen Franken fรผr ein geplantes Kernkraftwerk im solothurnischen Niederamt abschreiben. Dort befindet sich das Werk Gรถsgen.
Fรผr das gesamte Geschรคftsjahr bleiben die Aussichten gemรคss Alpiq (Aktienkurs Alpiq) trรผb. Der Konzern erwartet einen Betriebsgewinn, der wesentlich unter dem Vorjahreswert liegt. Verwaltungsrat und Geschรคftsleitung wollen nun eine Reihe von Massnahmen umsetzen, um die Ertragskraft zu steigern und die Organisation zu vereinfachen. Bis Ende 2012 soll die Verschuldung um mehr als eine Milliarden Franken abgebaut werden.
Stellenabbau erwartet
Verwaltungsrat und Geschรคftsleitung wollen nun eine Reihe von Massnahmen umsetzen, um die Ertragskraft zu steigern und die Organisation zu vereinfachen. Unter anderem sollen die Kosten gesenkt und die Investitionen zurรผckgefahren werden.Auch mรถchte das Unternehmen seine Tochterfirma Alpiq Anlagentechnik (AAT) abstossen. Der geplante Verkauf war bereits im Juli angekรผndigt worden. Ein Abschluss der Verhandlungen sei noch in diesem Jahr zu erwarten, sagte Martin Bahnmรผller.

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Im Rahmen des Massnahmenpakets sei mit einem Stellenabbau zu rechnen. Konkrete Zahlen kรถnnten aber noch nicht genannt werden, sagte Bahnmรผller. Bis Ende 2012 soll die Verschuldung um mehr als eine Milliarde Franken abgebaut werden. Alpiq war 2009 aus der Fusion der beiden Stromversorgern Atel und EOS entstanden. Das Unternehmen ist unter anderem an den Atomkraftwerken in Gรถsgen und Leibstadt beteiligt.
(tno/kgh/sda)

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