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Geschichte

125-Jahre-Jubiläum: Von der BBC zur ABB

Vor mehr als 125 Jahren legten zwei Ingenieure den Grundstein für ABB. Entstanden aus einer Art Vernunftsehe ist aus ABB heute ein weltumspannender Konzern geworden.

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ABB feiert dieses Jahr ein grosses Jubiläum: 125 Jahre Industriegeschichte – von der BBC zur ABB.Heute verbindet man ABB mit modernen Technologien wie etwa Robotern. Vor 125 Jahren gehörte diese Sparte natürlich noch nicht zum Portfolio. Doch immer war der Technologiekonzern ganz nahe bei den Trends der Zeit.RMS
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ABB feiert dieses Jahr ein grosses Jubiläum: 125 Jahre Industriegeschichte – von der BBC zur ABB.Heute verbindet man ABB mit modernen Technologien wie etwa Robotern. Vor 125 Jahren gehörte diese Sparte natürlich noch nicht zum Portfolio. Doch immer war der Technologiekonzern ganz nahe bei den Trends der Zeit.RMS

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Im Oktober 1981 wurde die BBC von den zwei Ingenieuren Walter Boveri (li.) und Charles Eugene Brown (re.) in Baden gegründet. Beide waren vorher für die Maschinenfabrik Oerlikon tätig. Die Gründung der eigenen Firma wurde möglich, als Brown die Tochter eines reichen Zürcher Seidenfabrikanten heiratete und von ihm ein Darlehen erhielt. Brown widmete sich bei BBC der technischen Seite, während sich sein Partner Boveri sich ums Kommerzielle kümmerte.RMS
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Im Oktober 1981 wurde die BBC von den zwei Ingenieuren Walter Boveri (li.) und Charles Eugene Brown (re.) in Baden gegründet. Beide waren vorher für die Maschinenfabrik Oerlikon tätig. Die Gründung der eigenen Firma wurde möglich, als Brown die Tochter eines reichen Zürcher Seidenfabrikanten heiratete und von ihm ein Darlehen erhielt. Brown widmete sich bei BBC der technischen Seite, während sich sein Partner Boveri sich ums Kommerzielle kümmerte.RMS
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Die Wahl von Baden als Standort erwies sich als richtig. Dort gab es billige Arbeitskräfte und eine gute Eisenbahnanbindung. So konnte das Werksgelände ans Bahnnetz angeschlossen werden. Frühe Erfolge waren die Ausrüstung des Kraftwerks Kappelerhof und 1893 der Bau des ersten thermischen Kraftwerks überhaupt in Frankfurt.RMS
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Die Wahl von Baden als Standort erwies sich als richtig. Dort gab es billige Arbeitskräfte und eine gute Eisenbahnanbindung. So konnte das Werksgelände ans Bahnnetz angeschlossen werden. Frühe Erfolge waren die Ausrüstung des Kraftwerks Kappelerhof und 1893 der Bau des ersten thermischen Kraftwerks überhaupt in Frankfurt.RMS
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Auch bei der Elektrifizierung der Eisenbahn machte sich BBC einen Namen. Ab 1900 baute die Firma Dampfturbinen. Vier Jahre später war die Turbinensparte bereits für die Hälfte des Umsatzes verantwortlich.RMS
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Auch bei der Elektrifizierung der Eisenbahn machte sich BBC einen Namen. Ab 1900 baute die Firma Dampfturbinen. Vier Jahre später war die Turbinensparte bereits für die Hälfte des Umsatzes verantwortlich.RMS

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Bereits neun Jahre nach der Gründung expandierte die BBC ins Ausland. (Bild: Fabrik in Mannheim um 1905). Die Expansion beschleunigte sich bis zum Ersten Weltkriegs, auch mit Zukäufen in Deutschland, Frankreich, Italien und anderen Ländern in Europa. Im Zuge dessen wandelte sich BBC in eine Aktiengesellschaft um. Stark wuchs das Unternehmen in den 1920er Jahren. Ein weiterer Boom fand von 1950 bis in die 1980er Jahre statt. Dies erlebten die Gründer allerdings nicht mehr, beide starben 1924.RMS
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Bereits neun Jahre nach der Gründung expandierte die BBC ins Ausland. (Bild: Fabrik in Mannheim um 1905). Die Expansion beschleunigte sich bis zum Ersten Weltkriegs, auch mit Zukäufen in Deutschland, Frankreich, Italien und anderen Ländern in Europa. Im Zuge dessen wandelte sich BBC in eine Aktiengesellschaft um. Stark wuchs das Unternehmen in den 1920er Jahren. Ein weiterer Boom fand von 1950 bis in die 1980er Jahre statt. Dies erlebten die Gründer allerdings nicht mehr, beide starben 1924.RMS
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Nicht immer aber liefen die Geschäfte von BBC gut. Der Erste Weltkrieg und die Weltwirtschaftskrise machten dem Unternehmen zu schaffen. Ende der 1980er Jahre dann hatte BBC erneut zu kämpfen, als sinnvoll erschien zu der Zeit die Fusion mit der schwedischen Asea zur ABB, die 1988 zustande kam.RMS
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Nicht immer aber liefen die Geschäfte von BBC gut. Der Erste Weltkrieg und die Weltwirtschaftskrise machten dem Unternehmen zu schaffen. Ende der 1980er Jahre dann hatte BBC erneut zu kämpfen, als sinnvoll erschien zu der Zeit die Fusion mit der schwedischen Asea zur ABB, die 1988 zustande kam.RMS
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Die neu fusionierte ABB zählte weltweit rund 170'000 Mitarbeiter und setzte 14 Milliarden Dollar um. Architekt der Fusion war Fritz Leutwiler (li.), ehemaliger Präsident der Schweizerischen Nationalbank und Verwaltungsratspräsident der BBC seit 1985. Der Asea-Chef Percy Barnevik (re.) übernahm als Chef bei ABB. Auch die Politik nahm Anteil an der schwedisch-schweizerischen Fusion – Ministerpräsident Ingvar Carlsson und Bundespräsident Jean-Pascal Delamuraz (Mitte) waren ihre Vertreter.RMS
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Die neu fusionierte ABB zählte weltweit rund 170'000 Mitarbeiter und setzte 14 Milliarden Dollar um. Architekt der Fusion war Fritz Leutwiler (li.), ehemaliger Präsident der Schweizerischen Nationalbank und Verwaltungsratspräsident der BBC seit 1985. Der Asea-Chef Percy Barnevik (re.) übernahm als Chef bei ABB. Auch die Politik nahm Anteil an der schwedisch-schweizerischen Fusion – Ministerpräsident Ingvar Carlsson und Bundespräsident Jean-Pascal Delamuraz (Mitte) waren ihre Vertreter.RMS

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Die Fusion machte Sinn. BBC war in Europa und im Nahen Osten stark verankert, Asea in Nordamerika und im Fernen Osten. Auch bei den Kompetenzen ergänzten sich die Partner: Die Schweden waren in der Robotik stark, die Schweizer im Elektrizitätsgeschäft. Asea schien wie ein Partner mit einem neuen Geschäftsmodell, während BBC seinen technischen Vorsprung verloren hatte.Bilder: Keystone/PR / Quelle: sdaRMS
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Die Fusion machte Sinn. BBC war in Europa und im Nahen Osten stark verankert, Asea in Nordamerika und im Fernen Osten. Auch bei den Kompetenzen ergänzten sich die Partner: Die Schweden waren in der Robotik stark, die Schweizer im Elektrizitätsgeschäft. Asea schien wie ein Partner mit einem neuen Geschäftsmodell, während BBC seinen technischen Vorsprung verloren hatte.Bilder: Keystone/PR / Quelle: sdaRMS

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