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Ambitioniert 
Nicolas Jacobs plant 500 Restaurants in Europa

Fast und Good: Das «B.good» im Zürcher Niederdorf.

Sein Vater wurde als Schokoladen- und Kaffeekönig bekannt, Nicolas Jacobs sucht sein Glück indes im Fast Food: Er will ganz Europa mit Fast-Food-Restaurants überziehen.

Von Marc Kowalsky
11.11.2015

Nicolas Jacobs (33) tritt in die unternehmerischen Fusstapfen seines 2008 verstorbenen Vaters, des Schokoladen-, Kaffee- und Zeitarbeitskönigs Klaus J. Jacobs. Er plant, Europa mit einem Netz aus 500 bis 600 Fast-Food-Restaurants zu überziehen.

Drei Konzepte sind dazu geplant: Eine Hamburgerkette «B.good», die Pizzakette «Stripped» und die Salatkette «Beetnut». «Wir haben länger nach einer Investitionsmöglichkeit gesucht», sagt Jacobs.

Jacobs hat sich mit seiner Firma Consumer Investment Partners (CIP) zu einem Drittel in die 2004 gegründete US-Kette eingekauft  und die Masterfranchise für Europa erworben. In den USA wächst die Kette momentan rasant: Bis Ende 2016 soll sich die Anzahl der Restaurants (derzeit 40) verdoppeln.

Die ersten beiden Filialen in Zürich eröffnet

Auch diesseits des Atlantiks gibt Jacobs Gas: Vor kurzem hat Jacobs die ersten beiden Filialen in Zürich eröffnet. Nach dem schweizweiten Rollout soll die Expansion in ganz Europa erfolgen. «Wir führen bereits konkrete Verhandlungen über rund ein Dutzend Standorte in Deutschland und der Schweiz», sagt Marc-Christian Riebe von The Location Group, der Jacobs bei der Expansion unterstützt.

Die in den Restaurants ausgeschenkten Säfte «HeyLife» vertreibt Jacobs auch online. Für 2017 peilt er den Börsengang an.

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