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Microsoft verliert Platz an IBM und kündigt Smartphone-Update an

In der Rangliste der Technologieriesen büsst Microsoft einen Platz ein: Erstmals seit 15 Jahren ist der Software-Hersteller an der Börse weniger wert als IBM. Mit einem Update von Windows Phone 7 will Microsoft wieder Boden gutmachen.

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Microsofts Window 7: Die Phone-Version erhält ein Update. (Bild: Keystone) RMS

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Microsoft nimmt nur noch Platz drei unter den Technologiekonzernen ein, was den Börsenwert angeht. Nachdem bereits vergangenes Jahr Apple vorbeigezogen war, hat IBM  nun IBM nachgelegt. Der Konzern kam zum New Yorker Börsenschluss am Montag auf einen Marktwert von 203,8 Milliarden Dollar, Microsoft mit 203,7 Milliarden auf auf 100 Millionen Dollar weniger. Apple bleibt mit derzeit 309,2 Milliarden gemessen am Börsenwert das unangefochten teuerste US-Technologieunternehmen.
Die Entwicklung markiert eine weitere glücklose Etappe in Microsofts jüngerer Geschichte: Dem Marktführer gelingt es nicht, die Investoren davon zu überzeugen, dass er wie in der Vergangenheit auch in Zukunft mit technologischen Neuerungen trumpfen kann.
Der Tausch der Plätze mit IBM ist zugleich der nächste Wendepunkt in der gemeinsamen Geschichte der beiden Grossunternehmen: IBM dominierte über Jahrzehnte die Computerbranche und heuerte dann Anfang der 1980er Jahre das kleine, unbekannte Softwareunternehmen Microsoft an, um für seinen neuen Personal Computer ein Betriebssystem zu entwickeln.
IBM mit geschärftem Profil
Dem langjährigen Microsoft-Chef und Gründer Bill Gates gelang es, diesen Durchbruch in eine Marktführerschaft umzuwandeln. Seine Theorie, wonach Software mehr wert sei als Hardware, schien sich zu bestätigen, als Microsoft bis Ende 1999 an der Börse etwa dreimal so viel wert war wie IBM. Damals war Microsoft sogar das teuerste Unternehmen in den USA. Nach dem Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000 wurden die Karten jedoch neu gemischt.

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Heute dominiert Microsoft zwar noch immer den Markt für Betriebssysteme, den neuen Markt für Internetwerbung hat aber Google fest im Griff, bei Smartphones und Tablet-PCs wiederum weist Apple den Weg. Auch mit Online-Netzwerken wie Facebook oder Twitter tut sich Microsoft schwer. Den Marken-Forschern von Millward Brown zufolge ist Microsoft nur noch die fünftwichtigste Marke weltweit - nach Apple, Google und IBM sowie McDonald's.
IBM dagegen hat in der Zwischenzeit eifrig sein Profil geschärft und sich als Spezialanbieter für Geschäftssoftware, Server und Beratung positioniert. Der Konzern ist nun das viertgrösste Unternehmen der USA - auf Basis des Börsenwertes nach dem Ölmulti Exxon Mobil, Apple und General Electric.
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