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Nach Manor-Ankündigung

Basel träumt von einer Rhybrugg-Genossenschaft

Manor will die Lebensmittelläden in der Deutschschweiz an Coop abgeben. Das erzürnt die Basler. Und lässt sie von einem Plan B träumen.

Michael Heim Handelszeitung

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Während Corona offen, ab 2027 an Coop ausgelagert: In Basel wird über die Zukunft des Lebensmittel-Supermarkts von Manor diskutiert (Archivbild 2020). Keystone
Der Entscheid des Warenhauskonzerns Manor, in der Deutschschweiz keine Lebensmittel-Supermärkte mehr zu betreiben, sorgt insbesondere bei der Kundschaft des Basler Warenhauses für starke Reaktionen. Vor allem im rechtsrheinischen Kleinbasel gehört es zum guten Ton, frischen Fisch, französischen Käse oder hausgemachte Salsicce in der Lebensmittelabteilung des Warenhauses zu kaufen. Gemäss Ankündigung soll ab 2027 eine Coop-Filiale den Manor-Supermarkt ersetzen. Das gleiche Schicksal droht auch den Supermärkten in Rapperswil SG und Emmen LU, dort allerdings schon 2026.
In höchsten Basler Politkreisen werden offenbar schon spontane Rettungspläne geschmiedet. So fordert Marco Greiner, Vizestaatsschreiber und Sprecher der Basler Regierung, auf Linkedin einen «Mitarbeiter-Buyout». Die klagenden Konsumentinnen und Konsumenten sollen sich zu einer Genossenschaft zusammenschliessen und Angebote wie die beliebte Fischtheke «mit ihren spezialisierten Fachkräften» retten, so Greiner. «Supergute Idee», antwortet Kommunikator und Ex-Journalist Christoph Grenacher, und Samuel Hess, Geschäftsleitungsmitglied des kantonalen Basler Arbeitsamtes, segnet den Plan schon mal mit einem virtuellen «Thumbs up» ab.
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