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Individualbesteuerung

Das grosse Job-Versprechen – eine Illusion?

Die getrennte Besteuerung in der Ehe soll Anreize schaffen, dass mehr Frauen selber Geld verdienen. Die offene Frage: Wie viele werden es sein?

Andreas Valda

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Gelangen dank der Individualbesteuerung mehr verheiratete Frauen in die Erwerbsarbeit? Die grosse Frage. Β©RMS VISUALS / JULIE BODY

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Was mΓΌssen wir eigentlich tun? Diese Frage stellte sich Mitte-Nationalrat Leo MΓΌller, als die Individualbesteuerung ins Parlament kam. Die Schweiz stimmt am 8. MΓ€rz darΓΌber ab. Bei einer Annahme wΓΌrden Verheiratete steuerlich einzeln veranlagt werden. Die Reform verspricht Doppelverdienerpaaren mit Γ€hnlich hohen GehΓ€ltern Steuerreduktionen in stattlichem Umfang.
Die BefΓΌrworterinnen preisen die Vorlage als geeignet, um die Geschlechtergleichstellung zu fΓΆrdern. Verheiratete Frauen ohne Erwerbsarbeit oder Angestellte mit tiefen Teilzeitpensen sollen steuerlich dazu motiviert werden, mehr eigenes Geld zu verdienen.

Das ist die persΓΆnliche Perspektive. Die volkswirtschaftliche ist, dass mehr InlΓ€nderinnen arbeiten gehen wΓΌrden. Das Zusatzangebot kΓΆnnte den Personalmangel in gewissen Branchen lindern – so das Versprechen.
MΓΌller versteht, warum die Vorlage die steuerliche Heiratsstrafe abschaffen will – ein Kernanliegen seiner Partei. Doch hat er auch jΓΌngere Studien gelesen, die zeigen, dass Teilzeitarbeit Β«enorm beliebtΒ» ist, wie er es in einem Vorstoss im Parlament formulierte. Β«Dies mag nicht zuletzt Ausdruck eines gestiegenen Wohlstands sein und kΓΆnnte dazu fΓΌhren, dass politische Massnahmen ins Leere laufenΒ», so der Wirtschaftspolitiker.

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Nationalrat Leo MΓΌller, Wirtschaftspolitiker der Mitte-Partei.
Keystone
Nationalrat Leo MΓΌller, Wirtschaftspolitiker der Mitte-Partei.
Keystone
Deshalb verlangte er 2023 eine fundierte Analyse darΓΌber, welche Steuerpolitik zielfΓΌhrend sei. Das Parlament folgte ihm und ΓΌberwies seinen Vorstoss. Doch leider liegt die Analyse nicht vor. Der Bundesrat wird sie im Sommer prΓ€sentieren. Und so fragt sich MΓΌller, ob das Versprechen der Reform – eine stΓ€rkere Arbeitsintegration von Frauen – eine Illusion sein kΓΆnnte.

Vielleicht nur 10'000 Vollzeitstellen

Die BefΓΌrworterseite schΓΌrt die Erwartungen. Die Steuerreform ist laut Kathrin Bertschy, NationalrΓ€tin der GrΓΌnliberalen, Β«volkswirtschaftlich extrem sinnvollΒ». Man erwarte BeschΓ€ftigungseffekte Β«von bis zu 45'000 zusΓ€tzlichen VollzeitbeschΓ€ftigtenΒ».
Β«Die Steuerreform ist volkswirtschaftlich extrem sinnvollΒ», sagt Kathrin Bertschy, NationalrΓ€tin
Urs Jaudas
Β«Die Steuerreform ist volkswirtschaftlich extrem sinnvollΒ», sagt Kathrin Bertschy, NationalrΓ€tin
Urs Jaudas
Der PrΓ€sident der GrΓΌnliberalen, JΓΌrg Grossen, sprach von Β«bis zu 50'000 VollzeitbeschΓ€ftigtenΒ». Und FDP-Politiker Beat Walti blies die Prognose auf Β«bis zu 60'000 VollzeitstellenΒ» auf. Was sie nicht sagten: Die Prognosen stehen auf wackeliger Grundlage; vielleicht generiert die Steuerreform nur einen Anstieg um 10'000 Vollzeitstellen – oder noch weniger.

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Bertschys Quelle ist eine Analyse der federfΓΌhrenden EidgenΓΆssischen Steuerverwaltung (ESTV). Die von ihr genannte Zahl ist die Maximalvariante des geschΓ€tzten BeschΓ€ftigungseffekts an zusΓ€tzlichen Vollzeitstellen. Im mittleren Szenario sind es 27'000 und im minimalen Szenario nur 10'000 zusΓ€tzlich besetzte Vollzeitstellen. Das mittlere Szenario entspricht 0,6 Prozent der Vollzeitstellen in der Schweiz, das schlechte Szenario umfasst nur 0,22 Prozent. Das wΓ€ren Einmaleffekte. Im Vergleich zur aktuellen Nettozuwanderung von jΓ€hrlich rund 70'000 Personen wΓ€re das Zusatzangebot ein Klacks.
DarΓΌber hinaus ist diese SchΓ€tzung problembehaftet. Erstens stΓΌtzt sich das Amt bei der Berechnung der Erwerbsanreize fast nur auf auslΓ€ndische Studien. Eine einzige Schweizer Studie befindet sich darunter, und diese behandelt steuerliche VerhaltensΓ€nderungen von SozialhilfeabhΓ€ngigen. Sie sind fΓΌr diese Steuerreform beim Bund kaum relevant: Ein Viertel der Steuerpflichtigen zahlt keine direkte Bundessteuer.

VermΓΆgende Paare nehmen lieber mehr Freizeit

Zweitens modellierte die ESTV steuerliche VerhaltensΓ€nderungen auch in Kantonen, ohne die effektiven Daten zu kennen. Sie sind gar nicht vorhanden. Die Umsetzung der Individualbesteuerung wird erst nach Inkrafttreten der Bundesreform erfolgen. Dort aber spielt die Musik, denn das Steuervolumen der Kantone ist viermal grΓΆsser als beim Bund, und die Steuerpflicht beginnt bei tiefen Einkommen. In armen Haushalten spielen steuerliche Anreize stΓ€rker als bei Gutverdienern – sie gehen eher arbeiten. VermΓΆgende hingegen nehmen lieber Freizeit als Geld. Die Verhaltenseffekte sind nicht linear, das SchΓ€tzrisiko ist gross.

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Dennoch glaubt die ESTV, richtig geschΓ€tzt zu haben. Die unterschiedliche Ausgestaltung der Reformparameter in den Kantonen hΓ€tte Β«wenig Einfluss auf den geschΓ€tzten BeschΓ€ftigungseffektΒ», sagt ein Sprecher. Die kantonalen Effekte wΓΌrden sich dreimal stΓ€rker auswirken als beim Bund, egal wie die kantonalen Reformen ausfallen.
Andere Γ–konomen sind zurΓΌckhaltender. Das Institut fΓΌr Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP) von Christoph Schaltegger zum Beispiel hat die Folgen der Steuerreform nur beim Bund geschΓ€tzt. Der frΓΌhere Chef der EidgenΓΆssischen Finanzverwaltung, Serge Gaillard, stellt allerdings die SchΓ€tzungen insgesamt infrage: Β«Andere Faktoren spielen eine viel wichtigere Rolle als steuerliche Erwerbsanreize. Beispielsweise die MΓΆglichkeiten zur Kinderbetreuung, die Ausbildung der Partner, die MΓΆglichkeiten, den Beruf mit der Kinderbetreuung in Einklang zu bringen, oder die Arbeitszeiten.Β» Studien zur beruflichen Integration stΓΌtzen seine These.
Unter welchen UmstΓ€nden wΓΌrden Sie eine Erwerbsarbeit annehmen? Diese Frage stellte das ForschungsbΓΌro Ecoplan tausend Frauen mit Kindern unter zwΓΆlf Jahren 2022 im Auftrag des Bundes. Die drei hΓ€ufigsten Antworten waren: Β«familienfreundliche ArbeitsbedingungenΒ» (47 Prozent der Befragten), Β«finanzielle NotwendigkeitΒ» (45 Prozent) und Β«eine Stelle mit passenden AnforderungenΒ» (40 Prozent). Erst an vierter Stelle folgte die Antwort Β«kein steuerlicher NachteilΒ» (28 Prozent).
Γ„hnlich war das Bild bei den erwerbstΓ€tigen MΓΌttern – ihr Anteil unter den befragten Frauen betrug 77 Prozent. Auch bei ihnen stand der steuerliche Erwerbsanreiz erst an vierter Stelle. Zweck der Studie war, Grundlagen zu schaffen, damit Politik und Wirtschaft effiziente Massnahmen zum Wiedereinstieg von MΓΌttern ins Erwerbsleben ergreifen kΓΆnnen.
Die Ecoplan-Studie ist eine von mehreren Studien, die in den letzten Jahren zum Thema erschienen sind. Zu erwΓ€hnen sind auch die 2021 publizierte Studie von Sotomo Β«zum unausgeschΓΆpften Potenzial hoch qualifizierter FrauenΒ» und die Bundesstudie Β«Gesamtschau zur FΓΆrderung des inlΓ€ndischen ArbeitskrΓ€ftepotenzialsΒ» von 2024. Fasst man die Erkenntnisse zusammen, ergibt sich folgendes Bild:

1. Die Einstellung

Frauen, die der Meinung sind, dass Kinder unter ausserfamiliΓ€rer Kinderbetreuung leiden, sind seltener erwerbstΓ€tig oder arbeiten in einem tiefen Pensum. Das Gleiche gilt fΓΌr MΓΌtter mit der Einstellung, dass das Kind sie als Hauptbezugsperson brauche. So steht es in der Ecoplan-Studie. Das BeratungsbΓΌro hat neben MΓΌttern auch ArbeitgeberverbΓ€nde befragt. Aus deren Sicht ist die Β«Einstellung von Frauen gegenΓΌber Erwerbsarbeit ein entscheidender FaktorΒ», um sich beruflich stΓ€rker zu engagieren. Nur wenn diese sich verbessert oder die finanzielle Not gross ist, ergreifen MΓΌtter einen Bezahljob oder erhΓΆhen ihr Pensum. Westschweizerinnen haben weniger Bedenken, ihr Kind fremdbetreuen zu lassen, als Deutschschweizerinnen und Tessinerinnen. 42 Prozent der Befragten kΓΌndigten ihre Stelle fΓΌr die Kinder.

2. Vereinbarkeit mit Job

Die Familienfreundlichkeit des Berufs steht weit oben als Kriterium zum frΓΌhen Wiedereinstieg oder zur PensumserhΓΆhung nach der Mutterschaft. Β«Frauen, die ihren Beruf als familienfreundlich einschΓ€tzen, sind eher erwerbstΓ€tigΒ», so die Ecoplan-Studie. Frauen mit flexiblen Arbeitszeiten arbeiten hΓ€ufiger mehr als solche, die sich die Zeiten nicht selber einteilen kΓΆnnen. Als attraktiv gelten Jobs, die sich mit den Γ–ffnungszeiten der KindertagesstΓ€tten (Kita) vereinbaren lassen. Umgekehrt gilt das Arbeiten am Abend, in der Nacht und am Wochenende als unattraktiv. Dass im Detailhandel, im Gastgewerbe und im Gesundheits- und Sozialwesen viele MΓΌtter arbeiten, hat mit dem hohen Angebot an Teilzeitstellen zu tun.

3. Richtiger Arbeitgeber

Seit dem Pandemieende verlangen immer mehr Arbeitgeber die PrΓ€senz im BΓΌro, nicht selten vier Tage in der Woche. Dieser Trend hindert MΓΌtter mit jungen Kindern, sich beruflich stΓ€rker zu engagieren. FΓΌr Hochqualifizierte gilt Homeoffice als der wichtigste Faktor fΓΌr die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie. 83 Prozent beurteilen das Arbeiten von zu Hause als positiv. FΓΌr viele hoch qualifizierte Frauen ist darΓΌber hinaus wichtig, dass sie vom Arbeitgeber Verantwortung ΓΌbertragen erhalten. 23 Prozent der Befragten der Sotomo-Studie gaben an, wegen fehlender Verantwortung wenig zu arbeiten.

4. Der richtige Beruf

Selbst wenn MΓΌtter bereit sind, mehr zum Erwerb beizutragen, heisst das nicht, dass sie einen Job finden. Je mehr sie ein gesuchtes Berufsprofil haben, desto eher schaffen sie es. Sehr gesucht sind Spezialistinnen im Gesundheitswesen und in Mint-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Kaum gesucht sind BΓΌro- und SekretariatskrΓ€fte. Dies zeigt das Β«Indikatorensystem ArbeitskrΓ€ftesituationΒ» des Bundes. Um mehr Chancen zu haben, mΓΌssen sie sich in begehrten Berufsprofilen weiterbilden.

5. Der richtige Partner

WΓ€hrend MΓΌtter hauptsΓ€chlich aus Β«familiΓ€ren GrΓΌndenΒ» weniger arbeiten, also wegen Kinder- oder Verwandtenbetreuung, reduzieren VΓ€ter ihr Pensum kaum. Die BeschΓ€ftigungsrate von MΓ€nnern ist seit dreissig Jahren fast unverΓ€ndert hoch. Wenn VΓ€ter das Pensum reduzieren, dann ΓΌberwiegend fΓΌr mehr Freizeit und Erholung. So steht es in der Sotomo-Studie. Im Vergleich zu MΓΌttern sehen nur halb so viele VΓ€ter eine verΓ€nderte Rollenverteilung zu Hause positiv. VΓ€ter erkennen Β«deutlich weniger die Notwendigkeit fΓΌr VerΓ€nderungen zugunsten einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und FamilieΒ». Anders gesagt: Wenn Frauen spΓ€ter ein hohes Pensum anstreben, mΓΌssen sie einen Partner finden, der sich auf eine geteilte Verantwortung fΓΌr Haushalt und Kind einlΓ€sst.

6. Bildung und Normen

Frauen mit tiefem Ausbildungsniveau und solche aus Drittstaaten sind besonders wenig erwerbstΓ€tig im Vergleich zu Gebildeten und Schweizerinnen. Gleichzeitig sagen viele dieser Gruppe, dass sie gerne mehr arbeiten wΓΌrden. Β«Hier liegt viel ungenΓΌtztes PotenzialΒ», schreibt Ecoplan – auch weil etliche Branchen Geringqualifizierte suchen. Je grΓΆsser der Wunsch von Frauen ist, finanziell unabhΓ€ngig zu sein, desto eher werden sie nach der Mutterschaft in einem hohen Pensum weiterarbeiten. Zudem gibt es eine Korrelation zwischen Bildung und externer Kinderbetreuung: Je gebildeter, desto weniger konservativ, desto weniger sieht man in der Fremdbetreuung ein Problem, das von der ErwerbstΓ€tigkeit abhalten wΓΌrde.

7. Problemlose Fremdbetreuung

Eine passende familienexterne Kinderbetreuung zu finden, um beruflich zu arbeiten, hat laut den Studien drei Facetten: der einfache Zugang (zeitlich wie ΓΆrtlich), die finanzielle Tragbarkeit und die steuerliche AbzugsfΓ€higkeit der Betreuungskosten. Insbesondere sticht die UnterstΓΌtzung durch Verwandte und Freundinnen hervor. Β«Wer diese UnterstΓΌtzung als gut bezeichnet, ist als Frau mit einer grΓΆsseren Wahrscheinlichkeit erwerbstΓ€tigΒ», heisst es bei Ecoplan. Hingegen scheinen die Β«VerfΓΌgbarkeit, die QualitΓ€t oder die Kosten keinen signifikanten Einfluss darauf zu haben, ob eine Frau mit Kindern erwerbstΓ€tig istΒ», wie eine Erhebung zeigt. Bei Familien mit kleinen Einkommen ist die Bezahlbarkeit einer Kita ein wichtiges Kriterium, um ins Erwerbsleben zurΓΌckzukehren oder das Pensum aufzustocken, wΓ€hrend dies bei hohen Einkommen kaum eine Rolle spielt. Dort wird Freizeit wichtiger.
Β«Andere Faktoren spielen eine viel wichtigere Rolle als steuerliche ErwerbsanreizeΒ», sagt Serge Gaillard, Γ–konom und frΓΌherer langjΓ€hriger Direktor der EidgenΓΆssischen Finanzverwaltung.
zVg
Β«Andere Faktoren spielen eine viel wichtigere Rolle als steuerliche ErwerbsanreizeΒ», sagt Serge Gaillard, Γ–konom und frΓΌherer langjΓ€hriger Direktor der EidgenΓΆssischen Finanzverwaltung.
zVg

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Junge MΓΌtter verbleiben heute schon im Job

Und selbst wenn mit dieser Reform die Bereitschaft steigen würde, sich beruflich einzugliedern, ist unklar, ob Frauen einen Job finden würden. Der Indikator der offenen Stellen des Bundes zeigt, dass eher mÀnnerdominierte Berufsprofile gesucht sind. Das Staatssekretariat für Wirtschaft dÀmpft die Erwartungen: «Da die Erwerbsbeteiligung in der Schweiz bereits hoch ist, ist es nicht sehr leicht, diese weiter zu erhâhen.» Überdies ist es eine Generationenfrage: Junge Mütter verbleiben eher im Beruf als Àltere.

Deshalb ist das Versprechen einer hohen Arbeitsintegration spekulativ. Wie weit es zutrifft, hΓ€ngt zudem von zwei weiteren Reformen ab, die bereits beschlossen sind: erstens vom hohen Kita-Abzug bei der direkten Bundessteuer und zweitens von der Betreuungszulage. Seit 2023 kΓΆnnen Eltern bis zu 25'000 Franken fΓΌr Kinderbetreuung steuerlich abziehen. Dies senkt die Steuerlast. Bereits damals gab es das Versprechen, dass dadurch zusΓ€tzliche 2500 Vollzeitpensen generiert wΓΌrden. Die Wirkung dieser Steuerreform ist noch nicht evaluiert.

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Mit der Kinderbetreuungszulage des Bundes wird Eltern ab 2027 Geld fΓΌr Kita-Kosten erstattet: 100 Franken pro Kind und Wochentag. Auch diese Wirkung ist nicht beziffert. Umso dringlicher ist die von Nationalrat Leo MΓΌller eingangs gestellte Frage: Was mΓΌssen wir eigentlich tun?
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