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Autohersteller 
Hyundai-Edelmarke Genesis zieht an die Bahnhofstrasse

Bahnhofstrasse Zuerich, Franz Karl Weber Haus , Loewenapotheke
Zürcher Bahnhofstrasse: Wo Franz Carl Weber 125 Jahre lang Spielwaren verkaufte, werden neu Vierräder angepriesen.Quelle: © Sophie Stieger, all rights reserved

Paradigmenwechsel an der teuersten Einkaufsmeile der Schweiz: Mit der Hyundai-Edelmarke Genesis zieht erstmals ein Autohändler ein.

Philipp Albrecht
Von Philipp Albrecht
03.12.2018

Vor dem Gebäude gilt totales Fahrverbot. Doch im Innern fahren bald teure Karossen vor. Ein Auto-Showroom: Das gabs an der Zürcher Bahnhofstrasse noch nie. Wie BILANZ aus gut unterrichteten Quellen weiss, wird sich in der Hausnummer 62 bald der Autobauer Hyundai mit der Luxusmarke Genesis einmieten.

Das Gebäude wird seit mehreren Monaten umgebaut. Die Decke zum ersten Stock wurde herausgerissen, um mehr Raum zu schaffen. Die Limousinen aus Fernost sollen im besten Licht gezeigt werden. Hyundai Schweiz will den Einzug an der Bahnhofstrasse weder bestätigen noch dementieren.

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Fünf Millionen Franken Mieterhöhung

Lange war spekuliert worden, wer ins aktuell meistbeachtete Gebäude der Einkaufsmeile einziehen wird. 125 Jahre lang war der Spielzeughändler Franz Carl Weber (FCW) eingemietet. 2016 ordnete CEO Yves Burger den Umzug an den Bahnhofplatz an, weil der damalige Hausbesitzer, Denner-Erbe Philippe Gaydoul, andere Pläne mit den fünf Geschossen an bester Lage hatte. Er soll die Jahresmiete für die 2500 Quadratmeter zuletzt auf fünf Millionen Franken angehoben haben.

Angeblich wollte Gaydoul erst mehrere Läden im Haus unterbringen, verkaufte es dann aber an den Versicherer Swiss Life, den inzwischen grössten Immobilienbesitzer an der Bahnhofstrasse.

Swiss Life suchte lange nach einem Nachmieter und teilte das Gebäude auf. Nach hinten zum Rennweg entstand ein separates Ladenlokal. Im fünften Stock wurde ein Büro eingerichtet, wo sich inzwischen das Frauennetzwerk WeSpace eingerichtet hat. Im Erdgeschoss wurden nach dem Auszug von FCW verschiedene Pop-up-Stores betrieben.

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