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Drei Jahre nach Fusion

DSM-Firmenich auf neuem Kurs

Nach der verkorksten Megafusion führt CEO Dimitri de Vreeze den Aromen- und Duftstoffriese durch einen radikalen Umbau – in Rekordzeit.

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CEO Dimitri de Vreeze hat DSM-Firmenich in drei Jahren radikal umgebaut.
CEO Dimitri de Vreeze hat DSM-Firmenich in drei Jahren radikal umgebaut.RMS

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Adlen Moumene öffnet die Waschmaschine, nimmt ein kleines weisses Handtuch heraus und riecht daran. Ein flüchtiges Lächeln huscht über sein Gesicht. Das feuchte Frottee riecht nach feinen Nuancen von Birne, kombiniert mit floralen Noten und einem unerwarteten Hauch von Mango und Passionsfrucht. Es ist der Duft für einen neuen Weichspüler. Eine völlig neue Note, die trotzdem Behaglichkeit vermittelt. Parfümeur Moumene hat zusammen mit Duftentwicklern, Chemikern und Laboranten lange für genau dieses Gefühl gearbeitet. Ein kreativer und hochtechnischer Prozess, der bei DSM-Firmenich in Satigny GE den Grundstein für das lukrativste Geschäft des Unternehmens legt.
Vor drei Jahren schlossen sich der niederländische Konzern DSM und das Genfer Traditionshaus Firmenich zu einem Riesen der Chemie- und Aromenbranche zusammen. Von der ursprünglichen Vision des Megakonzerns ist wenig übrig geblieben. CEO Dimitri de Vreeze hat die Firma in Rekordzeit zurückgebaut, Sparten abgestossen und den Fokus auf das margenstarke Geschäft mit Duft- und Geschmacksstoffen gerichtet. Im aargauischen Kaiseraugst ist das offizielle Headquarter des fusionierten Konzerns, doch in Satigny schlägt das Herz und sprudeln die Erträge.
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