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Das Doppelleben des Ex-Raiffeisen-Chefs

«Vincenz war nie der bescheidene Bergler, als der er so gerne auftrat»

Kein Bankchef war beliebter, kein Fall tiefer: Im Strafprozess, der nun in die zweite Runde geht, ist ein wahres Doppelleben zutage gekommen.

Holger Alich,

Stefan Barmettler,

Zoé Baches

Pierin Vincenz, der Vorzeigebanker. Hier ein Bild vor seinem Abschied als Raiffeisen-Chef im Herbst 2015. Ein Jahr später begann sein Abstieg.
Pierin Vincenz, der Vorzeigebanker. Hier ein Bild vor seinem Abschied als Raiffeisen-Chef im Herbst 2015. Ein Jahr später begann sein Abstieg. Daniel Kellenberger

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Wenn am 10. August vor dem Zürcher Obergericht der zweite Strafprozess gegen Pierin Vincenz, seinen Geschäftspartner Beat Stocker und vier weitere Beschuldigte beginnt, sind zahllose Details aus dem Leben des früheren Raiffeisenbankchefs längst bekannt.
Doch fasziniert seine Person weiterhin: Wer ist dieser Mann wirklich? Und wie konnte er sein Doppelleben so lange geheim halten, diese Diskrepanz aus dem Image des bescheidenen Berglers einerseits und des de facto masslosen Bankers andererseits, der mit Geld nur so um sich warf?

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