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Pharma-Altmeister von Allschwil

Comeback-Kid Idorsia

Jean-Paul Clozel macht wieder Schulden und findet einen neuen CEO. Es ist eine Wette auf die Zukunft, bei der noch vieles schiefgehen kann.

Seraina Gross Handelszeitung

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Schaffen sie es, mit Idorsia den Erfolg von Actelion zu wiederholen? Jean-Paul und Martine Clozel. Remo Buess fΓΌr BILANZ

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Eines kann man Jean-Paul Clozel nicht vorwerfen: dass er das Risiko scheue. Bei der GrΓΌndung von Actelion hatten er und seine Frau, Forschungschefin Martine Clozel, zeitweise ihr eigenes Haus verpfΓ€ndet und sich wie einst Bill Gates in einer Garage eingenistet, um ihrem Unternehmen auf die SprΓΌnge zu helfen. Mit Erfolg: Zum Schluss brachte das Allschwiler Biotech-Unternehmen beim Verkauf an den amerikanischen Pharmariesen Johnson & Johnson stolze 30 Milliarden Dollar auf die Waage; es ist bis heute die grΓΆsste Transaktion in der europΓ€ischen Biotech-Industrie.
Nun pokert Jean-Paul Clozel wieder, diesmal bei Idorsia. Dieser Tage hat er eine Kreditvereinbarung ΓΌber 250 Millionen Franken abgeschlossen. Sie soll dafΓΌr sorgen, dass sein Β«BabyΒ», wie er seine zweite Biotech-GrΓΌndung gerne nennt, endlich abheben kann – zusammen mit Roland Wandeler, dem erfahrenen Pharmamanager, den der 71-jΓ€hrige Basler Biotech-Veteran als neuen CEO verpflichten konnte.
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