Zahlungsverkehr

Wiederbelebung der Payment-Marke Aduno

Die Firma Checksum plant, ein Produkt unter dem Markennamen Aduno zu lancieren. Einen Strich durch die Rechnung machen könnnte die Geschichte.

Michael Heim Handelszeitung

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Aduno einst: Die heutige Kartenherausgeberin Viseca Payment Services firmierte bis 2020 unter dem Namen Aduno Holding. Nun wurde der Name neu als Marke angemeldet. (Archivbild) Keystone

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Gibt es ein zweites Leben für die Aduno? 2017 wurde die Zahlungsabwicklerin an Konkurrentin SIX Group verkauft, die das Geschäft mit den Kartenzahlungen in Läden und Hotels später an Worldline weiterreichte.
Nun hat die Firma Checksum des früheren SIX-Managers Marco Casagrande die Marke neu angemeldet, wie entsprechende Auszüge aus dem Markenregister zeigen. Er erwäge, ein neues Payment-Angebot demnächst unter Aduno zu lancieren, verrät Casagrande der Handelszeitung. Checksum betreibt Kassenlösungen für Kartenzahlungen.
Marco Casagrande, Chef der Firma Checksum.
Marco Casagrande, Chef der Firma Checksum.zVg
Marco Casagrande, Chef der Firma Checksum.
Marco Casagrande, Chef der Firma Checksum.zVg
Ein, zwei Stolpersteine gebe es aber noch, sagt Casagrande. Mit der Vorbesitzerin Viseca habe er bereits Kontakt aufgenommen. Gegen den Willen der Kartenherausgeberin, die zeitweise unter dem Gruppennamen Aduno auftrat, will Checksum offenbar nicht mit der Marke tätig werden.
Nicht zuletzt könnte auch die Historie noch zum Stolperstein werden. Denn so manch einer denkt bei Aduno auch an die Skandale um Pierin Vincenz, der die damalige Aduno Holding bis 2017 präsidierte. Noch ist denn auch kein finaler Entscheid gefallen.
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