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ChatGPT und Co.

So sieht Banking im Zeitalter von KI aus

KI-Finanzplaner könnten Bankberater überflüssig machen. Es sei denn, die Banken rüsten selber auf.

Holger AlichMichael Heim Handelszeitung

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Die Vision: KI agiert als FinanzberaterIn den USA können Kunden bereits KI-Assistenten Zugang zu allen Konten geben, sodassdie KI hilft, die Finanzen zu optimieren. In der Schweiz istdas Zukunftsmusik – noch. Tessy Ruppert / Dieses Visual wurde von einer Person gestaltet und mit Hilfe von KI umgesetzt

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Kontoauszüge online abrufen und das Depot checken – das ist Banking von gestern. Open AI zeigt, wie es besser geht: «Wie ausgewogen ist mein Portfolio?», fragt der Kunde die KI. Die Maschine hat den kompletten Überblick über alle Kontoverbindungen und kann so die Anlagen – von der privaten Altersvorsorge bis zum Wertpapierdepot – analysieren. Ergebnis: Die Investments sind zu stark in einem Land und dort in den gleichen Unternehmen konzentriert. Das System empfiehlt ein Rebalancing.
Klingt nach Science-Fiction, ist in den USA aber bereits Realität. Open AI hat dort vor kurzem seine integrierte Personal-Finance-Lösung eingeführt, die das Zeug dazu hat, den Bankberater obsolet zu machen. Das ist möglich, weil in den USA Kundinnen und Kunden über die Plattform Plaid der KI Chat GPT vollen Zugang zu ihren Konten und Depots bei über 120’000 Finanzinstituten gewähren können. Diese kann die Buchungen analysieren, sinnlose Ausgaben wie überzählige Abos aufspüren oder errechnen, was zu tun ist, um sich in den nächsten zwölf Monaten ein Haus kaufen zu können.

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