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Interview mit dem Ex-Nasa-Wissenschaftschef

«Space-Unternehmen sollen wissen, dass sie die besten Fachkräfte an der ETH Zürich finden»

Thomas Zurbuchen spricht über anderes Leben im Weltall, sein Kindheitstrauma und darüber, was er mit dem Blockbuster «Armageddon» zu tun hat.

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«Ich bin mir sicher, dass ich mehr Mut als andere habe, da ich zu Hause rausgeworfen wurde.» Silas Zindel/13PHOTO

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Er ist ein Schweizer, der es weit gebracht hat. In bescheidenen Verhältnissen im Kanton Bern aufgewachsen, war er von 2016 bis 2022 Wissenschaftlicher Direktor der Nasa. Dort war er für 91 Missionen mit einem Budget von jährlich 8 Milliarden Dollar verantwortlich. In einer seiner Missionen versuchte er – erstmals in der Menschheitsgeschichte – einen Asteroiden umzuleiten. Ähnlich, wie es Hollywood im Blockbuster «Armageddon» vorgemacht hatte.
Heute ist er Professor für Weltraumwissenschaft und -technologie an der ETH. Dort begrüsst er auch zum Interview, in einem Büro, das simpel eingerichtet ist. Als Mensch scheint er in sich zu ruhen, beantwortet Fragen, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, und nimmt auch nichts zurück. Die vielen Jahre in den USA scheinen ihn geprägt zu haben. Er spricht aus, was er denkt, spricht mit amerikanischem Akzent und hat eine Amerikanerin geheiratet.
Über die Autoren

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