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News aus der Welt der Reichsten

Über einen Herzinfarkt der Wirtschaft und das Ende einer Ära

US-Unternehmer Ray Dalio prophezeit eine Trump-Autokratie und Reinhold Würth sieht das Ende der goldenen Jahre gekommen.

Stefan Lüscher

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Rufer in der Wüste

Die US-Staatsverschuldung nähert sich der Rekordmarke von 40 Billionen Dollar. Doch das bekümmert Donald Trump nicht; er gibt das Geld mit vollen Händen aus. Dagegen warnt Ray Dalio (76) vor einer «Schulden-Todesspirale», bei welcher der Staat neue Kredite aufnehmen muss, nur um die Schuldzinsen begleichen zu können. Der 76-Jährige prophezeit der US-Wirtschaft einen Herzinfarkt, der weit schlimmere Folgen haben wird als eine Rezession. Er befürchtet auch, dass sein Land auf eine Autokratie zusteuert. Nur verhallen seine Warnungen ungehört. Das könnte sich rächen, denn Dalio bewies schon immer eine feine Nase für Trends. 1975 gründete er den Hedgefonds Bridgewater Associates. Der Amerikaner kam zu einem von «Forbes» geschätzten Vermögen von 15,4 Milliarden Dollar.

Ende der Goldjahre

Die Zeit von 1945 bis 2026 bezeichnet Reinhold Würth (91) als die goldenen 80 Jahre Deutschlands. Doch damit sei es vorbei. Dafür verantwortlich macht der Unternehmer den Wohlstand der Bevölkerung: «Dies führte zur Umorientierung einer ganzen Generation, weg vom stressigen Aufbau einer eigenen Überlebensstrategie hin zu gesichertem Wohlleben.» Für die im Familienbesitz stehende Würth-Gruppe war diese Periode eine goldene Zeit. Seit Gründung 1945 hat sich der Kleinstbetrieb zum Weltmarktführer für Befestigungsmaterial aufgeschwungen und erwirtschaftet 20,7 Milliarden Euro Umsatz. Reinhold Würth ist laut «Manager Magazin» zu einem Vermögen von 14,4 Milliarden Euro gekommen. Seiner mit einem Schweizer verheirateten Tochter Bettina Würth (64) bescheinigt BILANZ 3,25 Milliarden Franken.

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