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Mann des Monats

Giorgio Pradelli – der Mann, der für den Erfolg der Bank EFG verantwortlich ist

Die von ihm geführte Privatbank gilt derzeit als die Erfolgsgeschichte der Branche. Dabei kannte ihn vor ­wenigen Jahren noch kaum jemand.

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EFG-Chef Giorgio Pradelli in den noch leeren Räumlichkeiten der Bankniederlassung in Bern, die im September eröffnet wird. Raffael Waldner für BILANZ

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Sein erstes Geld verdiente Giorgio Pradelli (59) im Basketball. Anfang der Achtzigerjahre in seiner Heimatstadt Turin war das, der knapp 15-jährige Teenager wechselte von der Werkmannschaft von Fiat zur Juniorenmannschaft von Turin und bekam dafür eine kleine Transfersumme. «Ich wollte mir von dem Geld ein Moped kaufen», erzählt er, «doch meine Eltern wollten das nicht. Schlussendlich ist das Geld für Ferien draufgegangen.» Bis heute ist er ein grosser Basketballfan, mit einem alten Freund aus Juniorentagen war er Ende Mai in Athen für den Final der Basketball EuroLeague. Sein Team – Olympiakos Piräus – gewann gegen Real Madrid.
Sechs Jahre hat der gebürtige Italiener in Griechenland gelebt und dort auch seine heutige Frau, eine Griechin, kennengelernt. Sein Bezug zu Griechenland ist aber auch aus einem anderen Grund sehr eng: Die griechische Reederfamilie Latsis ist Grossaktionär von EFG International, der Bankengruppe, die Pradelli seit 2018 als CEO führt.
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