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Rita Famos zum Wandel der Kirchen

«Wir waren zu lange Monopolisten» – und müssen sparen

Die Präsidentin der ­Evangelisch-reformierten Kirche, Rita Famos, spricht über akuten Mitgliederschwund, ungenutzte Pfarrhäuser und seelenlose KI.

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Rita Famos – hier im Zürcher Grossmünster – ist selbstkritisch und will die Reformierten fit für die Zukunft machen.
Rita Famos – hier im Zürcher Grossmünster – ist selbstkritisch und will die Reformierten fit für die Zukunft machen.Dan Cermak für BILANZ

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Der reformierten Kirche laufen die Mitglieder davon, das Geld wird knapper, und bald fehlen Hunderte Pfarrerinnen und Pfarrer. Rita Famos (60), oberste Reformierte der Schweiz, muss eine Institution durch diesen Umbruch führen, in der Macht traditionell geteilt wird. Wir treffen sie im Zürcher Grossmünster – ausgerechnet dort, wo Huldrych Zwingli vor 500 Jahren die Kirche schon einmal grundlegend verändern wollte.

Frau Famos, wenn die reformierte Kirche eine Firma wäre, würden Sie die Aktie kaufen?

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