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Feldschlösschen-Chef Thomas Amstutz

«Ich brauche ein trinkbares Frühstück – das fehlt uns noch»

Amstutz will bis 2035 jedes vierte Bier ohne Alkohol verkaufen. Den Fussball-WM-Effekt auf den Bierabsatz hält er für überschätzt.

Michael Heim Handelszeitung

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Thomas Amstutz ist seit 2012 Feldschlösschen-CEO – wobei er diese Funktion bereits von 2005 bis 2008 innehatte. Valeriano Di Domenico

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Freitagnachmittag, kurz nach halb zwei. Über dem Brauereiareal von Feldschlösschen liegt ein feiner Malzduft, im getäferten Sitzungszimmer über dem Besucherzentrum riecht es nach altem Holz. Seit 150 Jahren wird in Rheinfelden Bier gebraut, seit rund 20 Jahren ist Thomas Amstutz Chef der mit Abstand grössten Schweizer Brauerei.
Mit rund 40 Prozent Marktanteil über alle Marken hinweg ist Feldschlösschen klar die Nummer 1 unter den Schweizer Brauereien. Doch auch in Rheinfelden spürt man den Strukturwandel: Der Absatz mit alkoholhaltigem Bier sinkt, Schweizerinnen und Schweizer trinken immmer öfter «ohne». Im Interview mit der Handelszeitung sagt Amstutz, wie er darauf reagieren will. Und was er vom Entscheid des Amts für geistiges Eigentum hält, den Schutz des Schweizerkreuzes aufzuweichen.
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