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BKB-Chefin Regula Berger im Interview

«Wir haben bei der Bank Cler bewusst Geschäft abgebaut»

Die CEO der Basler Kantonalbank sieht trotz Integration keine Staatsgarantie für die Tochter Bank Cler. Im Private Banking expandiert die BKB.

Michael Heim Handelszeitung

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Herrin über zwei Banken: Regula Berger ist CEO der Basler Kantonalbank, der auch die Bank Cler gehört. Kostas Maros für Handelszeitung
Seit der Vollübernahme der damaligen Bank Coop (heute Bank Cler) ist die Basler Kantonalbank ein Sonderling unter den Kantonalbanken, denn als einzige ist sie schweizweit mit einer Retailbank unterwegs - und konkurrenziert damit direkt ihre Schwesterinstitute. Zusammen bilden die beiden Banken die viertgrösste Kantonalbank der Schweiz. Über die Jahre hat die BKB ihre 100-Prozent-Tochter stark in die Konzernstrukturen integriert. Warum sie dennoch nicht für diese haften will, erklärt CEO Regula Berger im Interview.
Expandieren will die BKB vor allem im Anlage- und Vorsorge-Geschäft. Konkretes Potenzial sieht Berger etwa im Geschäft mit 1e-Pernsionskassenlösungen für Gutverdiener. Beim Digitalangebot Zak von Bank Cler soll ein neues Invest-Angebot für mehr Geschäft sorgen.
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