Die Diskrepanz zwischen der unglaublichen weltweiten Markenbekanntheit der Art Basel und der Tatsache, wie unterschiedlich viele unserer Zielgruppen unsere Tätigkeit wahrnehmen.
Was stört Sie an Ihrer Branche?
Die Kunstwelt gibt sich progressiv, aber wir können in vielerlei Hinsicht manchmal eine überraschend konservative Branche sein – oft sind wir unser eigener schlimmster Feind.
Der schönste Museumsbau?
Das Louisiana Museum in Dänemark. Knapp dahinter liegt die Fondation Beyeler in Riehen, besonders mit ihrem neuen Anbau von Peter Zumthor.
Das Louisiana Museum in Kopenhagen.PR
Das Louisiana Museum in Kopenhagen.PR
Ihr liebster klassischer Künstler?
Wenn das 19. Jahrhundert als klassisch gilt, würde ich Manet wählen – ästhetisch tiefgründig, mit einer scharfsinnigen gesellschaftlichen Kritik, die der Zeit weit voraus war.
Ihr liebster zeitgenössischer Künstler?
Arthur Jafa. Seine Arbeiten sind scharf, tiefgründig und treffen den Zeitgeist auf eindringliche Weise.
Werk von Arthur Jafa.PR
Werk von Arthur Jafa.PR
Ihr liebster Sportclub?
Ich bin ein eingefleischter Baseball-Fan der New York Mets, aber der monumentale NBA-Meisterschaftslauf der Knicks heuer hat mich vielleicht doch noch bekehrt.
Ihr Lieblingsmusiker?
Mein Musikgeschmack ist sehr breit gefächert – von Indie über Alt-Folk und Hip-Hop bis zu EDM. Ich verzichte hier auf meine eigene Wahl und schliesse mich meiner Frau Louise an, da es für sie klar ist: Neil Young.
Der Musiker Neil Young.Hulton Archive
Der Musiker Neil Young.Hulton Archive
Was lernen Sie von Ihren Kindern?
Die Kraft der Neugier und sich selbst nicht zu ernst zu nehmen – dazu noch ein paar unerwartete Roblox-Fähigkeiten.
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Als Kind wollten Sie sein wie …?
Ich wollte Müllmann werden. Mich haben die richtig grossen Lastwagen und all die Gerüche und Geräusche fasziniert.
Der beste Ratschlag, den Sie je bekommen haben?
Immer selbstbewusst, niemals überheblich.
Welche Frage können Sie nicht mehr hören?
Wenn Geld keine Rolle spielen würde, welche Werke würdest du sammeln? Das ist so vereinfachend.
Wofür geben Sie ohne schlechtes Gewissen Geld aus?
Mein liebstes wöchentliches Ritual ist es, samstagvormittags auf unseren lokalen Bauernmarkt zu gehen und eine ganze Ladung Gemüse, Backwaren, Blumen und von dem, was es sonst noch so gibt, mitzubringen.
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