Seiko legt einen weiteren Speedtimer auf – diesmal nur für Europa und mit Automobilromantik im Gepäck. Das Design: mitternachtsblaues Zifferblatt, orangefarbene Akzente, cognacfarbenes Racing-Lederband. Der Hintergedanke: europäische Sportwagen der 1960er-Jahre.
Das klingt zunächst nach einer jener Geschichten, die nachträglich gebaut werden. Doch ganz aus der Luft gegriffen ist die Verbindung zwischen Seiko und Strassenflitzern nicht. 1969 lancierten die Japaner den Speedtimer mit Kaliber 6139, den ersten automatischen Chronographen mit Säulenrad und vertikaler Kupplung – also einen Sportzeitmesser par excellence. Und von Anfang der 1970er-Jahre gibt es auch eine echte Autogeschichte: Damals hat Seiko Datsun im Motorsport supported und das wiederum 2025 mit mehreren Datsun-Speedtimern aufleben lassen.
Warum es die Uhr nur in Europa gibt, bleibt ein Geheimnis.PR
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Das neue Modell ist auf 4000 Stück limitiert und wird nur in Europa verkauft. Warum, erklärt Seiko nicht. Neu ist diese Art von Verknappung, pardon: Exklusivität, aber nicht: «European Limited Editions» gehören seit einigen Jahren zum Europa-Verwöhnprogramm der Japaner.
Technisch und preislich bleibt der neue Speedtimer bodenständig: 39 Millimeter Stahl, Solar-Kaliber V192, Chronograph bis 60 Minuten, Tachymeter und sechs Monate Gangreserve. Preis: 820 Franken.