Ein kleiner Ort, nahe der französischen Grenze. Hier, auf dem Landsitz von Patrick Odier, wenige Kilometer ausserhalb von Genf, findet der Lunch mit den sieben geschäftsführenden Partnern der Banque privée statt – unter dem offenen Dach einer grossen Scheune. Es ist ein heisser Sommertag Anfang Juli, und so geben sich die Teilhaber casual: Die Krawatte darf heute im Schrank bleiben.
Wir sind zum Interview mit Odier angereist, und er hat diesen Ort vorgeschlagen, weil die Führungscrew der Genfer Privatbank ohnehin hier weilt: Auf der Agenda steht das Strategiemeeting, das pro Jahr drei- bis viermal stattfindet – gerne in der Ruhe abseits der Stadt.