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Faktencheck zum Dichtestress

Die harte Infrastruktur in der Schweiz ist im Verzug

Wie hat sich die Zuwanderung seit 2009 auf die staatliche Infrastruktur der Schweiz ausgewirkt? Ein kurzer Faktencheck in sieben Bereichen.

Andreas Valda

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Der Begriff Dichtestress ist ein Platzhalter fΓΌr die negativen Effekte der Zuwanderung. Keystone

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Der Bundesrat hat sich im vergangenen November in einem 116-seitigen Bericht mit den Folgen der Zuwanderung in der Schweiz befasst. Er hatte acht Bereiche der physischen staatlichen Infrastruktur untersucht und einzeln beurteilt. Das Luzerner Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP) untersuchte die Folgen und beklagte, dass «die Überfüllungseffekte» noch zu wenig erforscht seien. Die Handelszeitung hat eine eigene Recherche in sieben Bereichen vorgenommen. Bei kantonalen Aufgaben wie Gesundheitswesen, Schulen und Justiz wertete sie die Jahresberichte von 2010 bis 2024 dreier Kantone aus: Basel-Stadt, Bern und Zürich. Hier die wichtigsten Resultate.

1. Bahn: Moderate Auslastung dank starkem Ausbau

Klagen ΓΌber randvolle ZΓΌge gibt es seit den 1990er-Jahren. Die Auslastung der Bahnen wuchs kontinuierlich. Sie wurde durch Subventionen stark gefΓΆrdert, um Pendler von der Strasse auf den ΓΆffentlichen Verkehr zu lenken. Gleichzeitig hat sich die BevΓΆlkerungszahl seit 2001 von 7,2 auf 9,1β€…Millionen erhΓΆht. Die Sitzplatzbelegung nahm zu: im Fernverkehr von 26 auf 34 Prozent, im Regionalverkehr von 17 auf 23 Prozent bis dato.

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