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Sportbekleidung

Aktie von On fällt auf Vier-Monate-Tief

Die Aktie des Schweizer Laufschuhherstellers On durchlebt seit der Bekanntgabe der Jahreszahlen ein Tief.

Daniel Hügli

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On-Logo an einem Store in New York. Bloomberg

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Die Aktie von On fiel am Mittwoch 4 Prozent und beendete damit den vierten Handelstag in Folge im Minus. Der Schlusskurs vom Mittwoch von 39,44 Dollar ist der tiefste Stand seit dem 11. November 2025.
Die Aktien von On stehen seit rund drei Wochen unter Druck. Verstärkt wurde der Abwärtstrend nach der Bekanntgabe der Jahresresultate am 3. März. Zwar setzte der Zürcher Sportartikelhersteller 2025 - im Jahr des 15-jährigen Bestehens der Firma - erstmals mehr als 3 Milliarden Franken um. Gleichzeitig gelang es, die Profitabilität zu verbessern.
Die prognostizierten Nettoumsätze für 2026 blieben aber hinter den Erwartungen der Wall-Street-Analysten zurück. «Für ein Unternehmen, das mit einer Abschwächung des Wachstums zu kämpfen hat, bedeutet diese Prognose einen Rückschlag für das Management in einem Markt, dem es an Differenzierung mangelt», schrieb zum Beispiel William Blair von Dylan Carden. Die Aktie gab am 3. März über 6 Prozent nach.

Konkurrenz leidet mit

Allerdings leidet auch die Konkurrenz von On an der Börse. Die Aktie von Nike schloss am Mittwoch nicht weniger als den neunten Tag in Folge im Minus. Das ist die längste Verlustserie an der Börse seit September 2023.
Die ganze Sportartikel-Branche ist angesichts zunehmender geopolitischer und handelspolitischer Spannungen unter Druck. Zudem beschäftigt die Investoren schon Monate die Frage, wie viel Dynamik der jahrzehntelange Sneaker-Boom noch in sich hat.

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Das Gros der Analysten ist allerdings weiter zuversichtlich für die On-Aktien. Für William Blair von Dylan Carden sowie für den zuständigen Analysten von Needham ist das derzeitige Kursniveau eine «Kaufgelegenheit». Das durchschnittliche Kursziel der Experten liegt bei 59 Dollar. Das höchste Kursziel stammt von der UBS und liegt bei 85 Dollar.
Die Vergütung von On-CEO Martin Hoffmann sorgte zuletzt für Schlagzeilen. Mit fast 10 Millionen Franken Gehalt für 2025 (nach 4 Millionen Franken im Jahr 2024) verdiente Hoffmann etwa gleich viel wie Zurich-Chef Mario Greco oder Roche-Chef Thomas Schinecker.
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