Besonders krass ist die Entwicklung in Carouge GE. Dort haben sich die Preise mehr als vervierfacht: Einfamilienhäuser im Genfer Vorort sind heute 345 Prozent mehr wert als im Jahr 2000. Ein Haus, das um die Jahrtausendwende noch 645’000 Franken kostete, ist heute rund 2,87 Millionen Franken wert. Damit liegt die Stadt auf Platz eins der Gemeinden mit dem stärksten Preisanstieg der vergangenen 25 Jahre. Der einst unterschätzte Vorort von Genf hat sich zum urbanen Hotspot entwickelt: jung, trendy, nahe am Stadtzentrum. Die Nachfrage ist gross, das Angebot knapp. Die Leerwohnungsziffer liegt bei mickrigen 0,33 Prozent. Heisst: Wer eine Wohnung will, muss zahlen –und zwar kräftig.