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Renditen seit 1990er-Jahren

Wer hier ein Haus kaufte, machte eines der besten Investments seines Lebens

Trotz Krisen wurde ­Wohneigentum immer teurer. Heute liegt das grösste Risiko in der Politik.

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Am Anfang steht ein Haus, das heute beinahe alltäglich wirkt. Satteldach, gepflegter Garten, ruhige Lage, vielleicht ein Kirschbaum am Rand des Rasens. Mitte der 1990er-Jahre war ein solches Einfamilienhaus in der Schweiz kein Symbol für Reichtum, sondern für Aufstieg. Eigentum war ambitioniert, aber erreichbar.
Drei Jahrzehnte später ist aus diesem Bild etwas anderes geworden: ein Vermögenswert, ein Statussymbol, ein knappes Gut. Wer Mitte der 1990er-Jahre in der Schweiz ein Haus kaufte, traf eine der besten Anlageentscheidungen seines Lebens. Damals kostete ein Einfamilienhaus in Zug rund eine Million Franken. Heute liegt der Durchschnittspreis bei rund vier Millionen. Der Wert hat sich damit vervierfacht – und Zug ist zum teuersten Pflaster der Schweiz geworden. Ähnliche Geschichten lassen sich in vielen Regionen erzählen: Eigentumswohnungen haben sich im Schnitt in den vergangenen 30 Jahren um rund 140 Prozent verteuert, Einfamilienhäuser um etwa 160 Prozent.
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