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Die teuersten Wohnorte

Wo das Einfamilienhaus über 3 Millionen Franken kostet

Ein Rating zeigt, wo die Immobilienpreise in der Schweiz am heftigsten davongaloppiert sind. Der Mittelstand kann dort nichts mehr kaufen.

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SCHWEIZ
Kilchberg liegt gleich neben der Stadt Zürich und ist in Sachen Eigentum der teuerste Wohnort der Schweiz. Keystone

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Kilchberg ist die teuerste Gemeinde der Schweiz. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des Immobilienbüros Iazi. Im Vergleich berücksichtigt sind die Immobilienpreise aller 2000 Gemeinden der Schweiz. Kilchberg gewinnt vor drei anderen Gemeinden am Zürichsee. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 5,5-Zimmern kostet hier deutlich mehr als 3 Millionen Franken.
An der linken Seeseite des Zürichsees gelegen, nur zehn Minuten mit dem Auto von der Metropole Zürich entfernt, Heimat der Lindt-Schokoladenfabrik, zieht die Gemeinde seit Jahren Neuzuzüger an. Dieser Zulauf treibt die Preise für Luxuswohnungen in die Höhe. Doch gerade auch die Preise für den Mittelstand sind davongaloppiert. So sehr, dass die teuerste Wohngemeinde der Schweiz nicht mehr an der Goldküste zu finden ist, obwohl dort traditionellerweise die Schönen und Reichen ansässig sind.
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