Caspar Copetti und Olivier Bernhard, zwei der drei Gründer des Sportartikelherstellers On, haben am 14. August je 65'000 On-Aktien gekauft. Zu Marktpreisen von 30,67 Dollar pro On-Aktie gaben Copetti und Bernhard somit je 1,99 Millionen Dollar für den Aktienkauf aus. Das ist einer Offenlegungsmeldung bei der US-Börsenaufsicht SEC zu entnehmen, die am 17. August veröffentlicht wurde.
Copetti, Co-CEO des Unternehmens, und Bernhard nutzen damit den Kurssturz der On-Aktien für Zukäufe aus. Am 11. August brach der Titel aufgrund enttäuschender Zweitquartalszahlen um 20,3 Prozent ein. Zwar steigerte On den Umsatz deutlich, blieb damit aber hinter den Markterwartungen zurück. Die On-Aktie hat sich seit dem Kurssturz nicht wesentlich erholt.
Allerdings stiessen sowohl Copetti und Bernhard als auch der dritte On-Gründer, Co-CEO David Allemann, in der Vergangenheit wiederholt grössere Mengen an On-Aktien ab, als die Titel noch höhere Niveaus verzeichneten. Allein im Sommer 2024 veräusserten fünf Mitglieder der On-Führung Aktien im Wert von über 80 Millionen Dollar. Im Frühling deckten sich On-Manager dann wieder teilweise wieder mit On-Aktien ein.
Auch Tennislegende Roger Federer stiess 2019 als On-Aktionär dazu. Das US-Wirtschaftsmagazin «Forbes» schätzt Federers Beteiligung an On auf rund 2,5 bis 3 Prozent. Wegen des Einbruchs des On-Aktienkurses nach den jüngsten Quartalszahlen verlor Federer laut «Forbes» (vorübergehend) seinen Status als Milliardär.