Doch von Aktionärsseite steigt der Druck auf Nagle. Auch der mit zehn Prozent grösste Anteilseigner, der
ehemalige CEO Ivan Glasenberg (68), hat kaum Freude am Kursverlauf. Die Aktien haben seit Januar einen Viertel an Wert eingebüsst, seit Anfang 2023 gingen mehr als 50 Prozent futsch. Dahinter steckt auch ein Käuferstreik durch institutionelle Anleger, denn für viele sind Firmen mit starkem Kohlegeschäft tabu. Bei Glencore in Baar wird gewerweisst, wie Mehrwert zu schaffen wäre. Eine aggressive Vorwärtsstrategie, die Fusion mit dem Bergbauunternehmen Rio Tinto, ist geplatzt. Worauf Nagle laut darüber sinnierte, die Hauptnotierung der Aktien von London nach New York zu verlagern, wohl weil Amerikaner Glencores Werte mehr zu schätzen wüssten. Doch auch diese Idee zerstob.