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«Wollen die beste WM aller Zeiten spielen»

Trainer, Investor, Familienmensch – das ist Murat Yakin

Der Trainer glänzt mit Kreativität und eigenwilligen Entscheiden – und führt die Schweizer Nati zum sechsten Mal in Folge an eine WM-Endrunde. Wer ist der Cheftrainer?

Ueli Kneubuehler Rinigier

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Die Schweizer Nati hat sich unter Murat Yakin souverän für die Fussball-WM 2026 qualifiziert. Getty Images

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Zweiunddreissig Jahre nach Beni Thurnheers legendärem Ausruf «Es gibt nur einen Bregy» ist die Fussballwelt diesen Sommer zurück in den USA. Zusammen mit Mexiko und Kanada richten die Vereinigten Staaten die 23. Fussball-WM aus. Zwar sind die USA auch nach der WM 1994 ein Fussball-Entwicklungsland geblieben. Aber zumindest richtet das Trump-Land mit 48 kickenden Nationalteams die bislang grösste je ausgetragene WM aus. Und mittendrin die Schweizer Nati mit Cheftrainer Murat Yakin (51). Mit der ihm so eigenen Souplesse hat Yakin seine Mannen zum sechsten Mal in Folge an eine WM-Endrunde geführt, was der Fussballverband mit einer automatischen Vertragsverlängerung bis 2028 honorierte. Selten marschierte die Nati derart souverän durch eine Qualifikation. Fokussiert, abgeklärt und effizient distanzierte die Schweiz Kosovo, Schweden und Slowenien und qualifizierte sich als eine von bloss 16 europäischen Nationen. Yakin hat seit seinem Antritt im August 2021 kein einziges WM-Quali-Spiel verloren. Mit Kanada, Bosnien-Herzegowina und Katar warten in der WM-Gruppenphase drei eigentliche WM-Zuschauer auf die Schweiz. Weiterkommen ist Pflicht, der Viertelfinal das Minimalziel. Oder in Yakins Worten: «Wir wollen die beste WM aller Zeiten spielen.»

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