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Rosé-Glühwein

Ein Hauch Sommer im Advent

Rosé sollte man jetzt trinken, ­solange Frucht und Säure noch straff sind – er taugt perfekt als Glühwein.

Peter Jauch

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Die Idee von warmem, gesüsstem Wein ist älter als jeder Weihnachtsmarkt. PR
Haben Sie noch die eine oder andere Flasche Rosé im Keller? Rosé-Glühwein ist die eleganteste Art, den Sommer nicht zu verabschieden, sondern ihm ein Winterkleidchen umzuhängen. Und er hat einen praktischen Nutzen: Rosé sollte man jetzt trinken, solange Frucht und Säure noch straff sind. Dann taugt er perfekt als Basis für einen hochwertigen Glühwein – nicht als Resteverwertung, sondern als Stilentscheidung.
Die Idee von warmem, gesüsstem Wein ist älter als jeder Weihnachtsmarkt. Schon die Römer tranken gewürzten Honigwein, und im Mittelalter war Hypocras beliebt: Wein, verfeinert mit Gewürzen und erwärmt, oft als Genuss- und Heiltrank zugleich. Glühwein war immer ein Getränk des Übergangs – zwischen Jahreszeiten, zwischen Alltag und Fest.

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