Die Schweiz, das zeigt die jährliche Erhebung unserer liebsten, weil inzwischen einzigen Grossbank, hat die höchste Millionärsdichte der Welt: 1,152 Millionen erwachsene Einwohner verzeichnen ein Vermögen nördlich von einer Million Dollar, damit dürfen sich 15,5 Prozent der Bevölkerung, also fast jeder Sechste, mit dem Prädikat «besonders wertvoll» schmücken (auf Platz zwei und drei liegen Hongkong und Singapur). Doch erstmals seit der Finanzkrise 2008 verzeichneten die Statistiker einen Rückgang der Millionäre – weltweit und auch in der Schweiz: Im Jahr zuvor hatte die Quote hierzulande noch bei 16,4 Prozent gelegen.
Pleitewelle
Erschwerte Rahmenbedingungen also für unsere 100 unter 40, die wir heuer zum zehnten Mal zusammengetragen haben: 100 (erfolg)reiche junge Menschen, aufgeteilt in Unternehmer, Stars und Erben, mit einem Mindestvermögen von zwei Millionen Franken. 17 neue Namen präsentieren wir Ihnen dieses Mal in der Liste. Sie rücken nach für jene, die das 40. Altersjahr erreicht haben, für jene, bei denen keine neuen wirtschaftlichen Aktivitäten mehr auszumachen waren, oder für jene, die tatsächlich verarmt sind seit der letzten Erhebung, weil sie mit ihrem Start-up gescheitert sind. So hat es heuer etwa Nilson Kufus mit seiner Firma Nomoko erwischt, Philipp Rutz vom fast gleich klingenden Start-up Okomo oder Tobias Gunzenhauser von Yamo. Keine Einzelfälle: 2023 wurden in der Schweiz mehr als doppelt so viele Start-ups liquidiert im wie Vorjahr, hält der «Swiss Venture Report» fest.