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«Wissen, wer man ist»

Cyrille Vigneron, CEO und Präsident von Cartier, über Identität, Krisen und Liebe in Zeiten der Gen Z.

Iris Kuhn Spogat

selbstbewusstCyrille Vigneron machte Cartier mit ­seinem ­untrüglichen Gespür für die Marke zum grössten Uhren- und Schmuckhersteller der Welt.

Selbstbewusst: Cyrille Vigneron machte Cartier mit seinem untrüglichen Gespür für die Marke zum grössten Uhren- und Schmuckhersteller der Welt.

Nicolas Righetti / Lundi13

Cyrille Vigneron, CEO und Präsident von Cartier, gehört fraglos zu den erfolgreichsten Managern in der Welt des Luxus. 2016 übernahm er die Uhren- und Schmuckmarke in angeschlagenem Zustand – und machte sie wieder fit. Er tat es nicht mit grossen Gesten, sondern mit klaren Vorstellungen, wie der 62-Jährige im Verlauf des Gesprächs im Cartier-Quartier in Meyrin erzählt – stets lächelnd und doch sehr ernsthaft.

Herr Vigneron, in der Lobby lief «When I Was Your Man» von Bruno Mars, ein Song voll Bedauern, vieles nicht gemacht zu haben, als noch Zeit dafür gewesen wäre. Was bedauern Sie?

Nichts. Und es gibt auch nichts, von dem ich sagen würde, wenn ich es nochmals machen könnte, würde ich es anders machen. Ich bin der, der ich bin, wegen der Herausforderungen, die ich zu meistern hatte, und den Lehren, die ich daraus gezogen habe.

Richemont hat einige Veränderungen angekündigt, unter anderem, dass Sie nun nach Ihrem Nachfolger suchen. Stimmt das?

Ja.

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Iris Kuhn Spogat

Iris Kuhn-Spogat

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