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Kowalskys Crashtest

Im Bett mit Google

Der Datenkonzern Google weiss alles: dank des Nest Hub 2 jetzt sogar, wie gut Sie schlafen.

Marc Kowalsky

Illustration Bilanz zum Test der Google Nest Hub

Auf dem Nachttisch positioniert, misst der Nest Hub 2 Dauer und QualitΓ€t der Nachtruhe, ausserdem Atemfrequenz und wie oft man schnarcht oder hustet.

Felice Bruno fΓΌr BILANZ

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Ich bin anfangs mit den Sprachassistenten Alexa, Siri und Co. nicht wirklich warm geworden. Das lag zum einen daran, dass die ersten Versionen noch schwer von Begriff waren, und zum anderen daran, dass mir ein Bildschirm zur Informationsvermittlung einfach lieber ist als eine noch so sympathische Computerstimme, weil viel effizienter.

Inzwischen aber stehen in meinem Zuhause vier Sprachassistenten unterschiedlicher Hersteller, auch diverse andere GerΓ€te und mein Auto hΓΆren auf meine Stimme. Denn erstens sind die GerΓ€te intelligenter geworden, und zweitens kombinieren viele inzwischen die Sprachausgabe mit einem Bildschirm.

Wie der Nest Hub, den Google nun in der zweiten Generation anbietet. Der 7-Zoll-Screen ist fΓΌr ein GerΓ€t dieser Preisklasse richtig gut und erlaubt neben der Touch- nun auch Gestensteuerung. Die funktioniert mal besser und mal schlechter.

Leider aber hat der Nest Hub – anders als andere Google-GerΓ€te – wiederholt Probleme, mich als sein Herrchen zu identifizieren, und verweigert mir dann die Herausgabe persΓΆnlicher Daten wie etwa der KalendereintrΓ€ge.

 

Über den Autor

Marc Kowalsky ist ein Early Digital Immigrant: Seit 35 Jahren fΓΌhlt er den neusten IT-Produkten auf den Zahn.

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Oder etwa der Schlafdaten. Denn das ist die USP des Nest 2: Auf dem Nachttisch positioniert, misst das GerΓ€t Dauer und QualitΓ€t der Nachtruhe, ausserdem Atemfrequenz und wie oft man schnarcht oder hustet. Durchaus interessante Auswertungen; welche SchlΓΌsse man daraus zieht, ist einem jedoch selbst ΓΌberlassen.

Die Ergebnisse waren weitestgehend konsistent mit jenen meines Fitnessarmbandes (Garmin Vivosmart 4), was fΓΌr beide GerΓ€te spricht. Google verspricht, die Schlafdaten nicht fΓΌr personalisierte Werbung zu nutzen, behΓ€lt sich aber vor, diesen Dienst nΓ€chstes Jahr kostenpflichtig zu machen.

Daneben hilft der Nest abends mit Schlummermusik und morgens mit sanftem Wecken. Streamingdienste von Apple Music bis Netflix sowie Radiostationen spielt er auch ab, aber unverstΓ€ndlicherweise nicht zum Wecken.

Eine Kamera besitzt der Nest Hub nicht (die will wohl auch niemand neben seinem Bett haben), damit ist auch keine Videotelefonie mΓΆglich. DafΓΌr dient er als Gegensprechanlage mit dem Smartphone, sofern man dort die entsprechende App installiert hat. Die Lautsprecher sind ganz okay, zudem lassen sich mehrere GerΓ€te in Gruppen zusammenfassen und sorgen dann fΓΌr Multiroom-Sound. DafΓΌr freilich gibts bessere LΓΆsungen.

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Fazit: Der Nest Hub 2 bietet viele praktische Features zu einem gΓΌnstigen Preis. Ob man mit Google auch sein Allerheiligstes teilen will, muss natΓΌrlich jeder selbst entscheiden.

Google Nest Hub 2
ZVG
Google Nest Hub 2
ZVG

Google Nest HubΒ (2. Generation)

Info: store.google.com

Preis: 99.99 Franken

Bewertung: β˜…β˜…β˜…β˜…

β˜…β€‰Technoschrottβ€‚β˜…β˜…β€‰verzichtbarβ€‚β˜…β˜…β˜…β€‰nice to haveβ€‚β˜…β˜…β˜…β˜…β€‰coolβ€‚β˜…β˜…β˜…β˜…β˜…β€‰wegweisend

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