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Gregor Greber und seine Veraison: Wenig Geld, viel Lärm

Mit markigen Forderungen treibt Gregor Greber Börsenfirmen vor sich her. Mit seiner Art macht er sich kaum Freunde. Sein Erfolg ist bescheiden.

Marc Kowalsky

Bilanz 08/2020 Markets Veraison Greber Gregor
Guter Riecher: Gregor Greber hat einen Blick für Firmen, die unter ihren Möglichkeiten laufen. Joel Hunn für BILANZ
Der Mann trägt die Insignien des Erfolgs: die Uhr von Hublot, der Ehering von Bulgari, die Schuhe von Tod’s, der Autoschlüssel von Mercedes. Seine Initialen prangen viel zu gross auf seinem Poloshirt. Hier kommt einer, der weiss, wie es geht, der den richtigen Riecher hat für Investments, der an der Börse ein Vermögen gemacht hat. Zumindest sieht es so aus.
Gregor Greber, Gründer und Chef der aktivistischen Investmentgesellschaft Veraison, ist eine auffällige Erscheinung. Und das nicht nur wegen seines Äusseren. Beim Backwarenhersteller Aryzta ist er mit 20 Prozent eingestiegen. Jetzt fordert er einen Strategiewechsel und will dazu zwei eigene Leute in den VR bringen. Ausserdem ist Veraison, französisch gesprochen und Begriff für den Beginn der Reifephase im Weinbau, beim Technologiehersteller Ascom, beim Wäscheproduzenten Calida, bei der Automatisierungsfirma Komax und beim Heizungshersteller Zehnder investiert. Bei der Swatch Group hatte Greber diesen März ebenfalls sein Glück versucht.

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