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Gründer im Sturm

Bei Start-ups rollt die Pleitewelle an

Fallende Bewertungen, geplatzte Finanzierungen und Entlassungen. Der Abschwung in der Wirtschaft trifft die Start-ups.

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Milliardenbewertungen und unprofitable Geschäftsmodelle – der Start-up-Hype könnte angesichts der Krise wie ein Kartenhaus einstürzen. Mario Wagner / 2Agenten für BILANZ

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Die Stimmung am CEO-Dinner der Innovationsplattform Kickstart ist ganz fantastisch. Gründer von 50 internationalen Start-ups haben in den vergangenen Tagen mit Vertretern etablierter Firmen wie Axa, Coop, Swisscom und Mobiliar zusammengesessen und über mögliche Kooperationen verhandelt.
Nach der ganzen Arbeit wird heute im Zürcher «Kraftwerk» gefeiert, Reden von erfolgreichen Gründern gelauscht und dazu ein veganes Drei-Gang-Menu genossen. Doch in all das Schulterklopfen und nonchalante Netzwerken mischen sich besorgte Stimmen. Ein Gründer will gehört haben, dass sich die Bewertungen der Portfoliofirmen eines seiner Investoren im Durchschnitt halbiert haben. Die Entlassungswelle im Silicon Valley ist ebenso ein Thema. Mehrere Jungunternehmer äussern die Sorge, dass die nächste Finanzierungsrunde schwierig werden könnte.
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