Kaum hat die Baselworld ihre Tore geschlossen, kündigt mit Hermès ein prominenter Aussteller seinen Abgang an. Das ist kein Einzelfall - während sich der Genfer SIHH über prominente Neuzugänge freut.
Die besten Bilder von der Baselworld 2017:
Halle 1 der Baselworld: Hier stellt die Crème de la Crème der Uhrenwelt aus.RMSDie Hublot MP-05 LaFerrari mit dem gleichnamigen Auto im Hintergrund.RMSEin Besucher aus Asien bestaunt die Longines-Kreationen.RMSAn den acht Messetagen werden 100'000 Besucher erwartet.RMSBei Hublot ist man mächtig stolz auf die Zusammenarbeit mit Depeche Mode.RMSAus der Kooperation entstand die Big Bang Depeche Mode. Ein Teil des Erlöses kommt dem Kampf für sauberes Trinkwasser zugute.RMSBlau ist die Farbe der Messe, wie bei dieser Uhr von Breguet.RMSSchmuckhersteller Pasquale Bruni.RMSHübsch anzusehen: der Stand von Jacob & Co.RMSDie Miss Moskau kommt hier als Model zum Einsatz.RMSDas Messegelände ist selbst ein Hingucker.RMSDie Swatch Group ist natürlich dabei: Hier präsentieren die Bieler das Modell Certina DS Action.RMSDer traditionsreiche Hersteller Perrelet.RMSAlles sehr gediegen: Besucher und Stände an der Baselworld.RMSOmega Seamaster: Dieses Modell wird an der Messe gross in Szene gesetzt.RMSWas in der Schweiz Rang und Namen hat, ist dabei - so etwa Victorinox.RMSUhren à gogo...RMSDer diesjährige TAG-Heuer-Stand.RMSDie neue Hublot Ceramic ist ebenfalls ausgestellt.RMSDer Omega-Stand.RMSTommy Hilfiger wirbt mit Gigi Hadid.RMSBlumen dürfen an der Uhrenmesse nicht fehlen...RMS... ebenso wenig wie ein teures Miniatur-Brautkleid.RMSHamilton wirbt mit seinen Air Race Uhren.RMSBei Daniel Wellington sorgt ein DJ für eine jugendliche Atmosphäre.RMSUhren von Calvin Klein.RMSBei Blancpain führt ein Uhrmacher das Kunsthandwerk Shakudō aus.RMSJuicy Couture will vor allem das junge Publikum anlocken.RMSSchmuck und Uhren werden auf verschiedenste Weise präsentiert, wie hier mit Skulpturen aus Stein.RMSDie 100. Ausgabe der grössten Uhren- und Schmuckmesse wird feierlich eröffnet.RMSBundesrat Alain Berset macht der Baselworld 2017 seine Aufwartung.RMSDie versammelten Journalisten warten.RMSDer Stand von Bucherer am Pressetag am Mittwoch.RMSGlashütte: Die Swatch-Tochter aus Deutschland am Pressetag.RMSDie 100. Baselworld steht im Zeichen der Krise. Die Zahl der Aussteller sank von 1500 auf 1300. Doch laut den Veranstaltern ist dies nicht nur auf die schwierige Marktlage zurückzuführen.
Bilder: Gabriel Knupfer/Lisa Burth/Bilanz/KeystoneRMS
Kaum hatte die wichtigste Uhrenmesse der Welt ihre Türen geschlossen, kündigte ein prominenter Aussteller an, dass er künftig nicht mehr dabei sein werde: Die Luxusmarke Hermès wird ihre Uhren nicht mehr an der Baselworld präsentieren, sondern am glamourösen Uhrensalon SIHH in Genf.
Hermès ist kein Einzelfall. Mit Ulysse Nardin und Girard-Perregaux waren zuvor die Marken des Kering-Konzerns in die Rhonestadt entschwunden, weitere könnten folgen. Jedenfalls bestätigt Fabienne Lupo, die als Präsidentin der Fondation de la Haute Horlogerie Organisatorin des SIHH ist, ihr lägen mehrere Anfragen vor.
Extra-Drive hatte der SIHH erhalten, wo vornehmlich die Marken des Richemont-Konzerns ihre Neuheiten zeigen, etwa mit der Schaffung des «Carré des Horlogers», wo sich junge und innovative Marken präsentieren dürfen. 2016 waren 9 Marken vertreten, dieses Jahr 13, am nächsten Salon werden es bereits 16 sein. Baselworld schuf mit «Les Ateliers» dieses Jahr ein ähnliches Konzept.
Teure Baselworld
Natürlich ist die Messe nicht gefährdet. Solange Marken wie Rolex, Patek Philippe sowie Omega und die anderen Swatch-Group-Marken vertreten sind, lebt Baselworld und hat Gewicht. Hier ist, wie es etwa Patek Philippe bestätigt, ein Wechsel «nicht auf der Agenda».
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Dennoch weht den Baslern ein eisiger Wind entgegen: 1300 Aussteller waren dieses Jahr präsent – 200 weniger als 2016. Und es gibt Kritik. «Zu teuer» findet etwa Bulgari-Chef Jean-Christophe Babin die Messe – man bezahle, alle Kosten eingerechnet, schnell vier bis sechs Millionen Franken. «Wir stellen unsere Präsenz regelmässig in Frage», sagt er. Auch Max Büsser von der jungen Marke MB&F bleibt zwar in Basel, hat indes offene Wünsche: «Man müsste eine kulturelle und informativere Dimension einbringen.» Etwa mit Panels und Diskussionsveranstaltungen.