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Anhaltend verlustreich: Renova Group verliert weiter an Wert

Der Wert der Beteiligungsgesellschaft von Viktor Vekselberg entwickelt sich weiterhin negativ. Federn liessen nicht nur die privaten Beteiligungen.

Marc Kowalsky

Viktor Vekselberg
FrΓΌher war mehr Lametta: Die Beteiligungsgesellschaft vonΒ Viktor Vekselberg verzeichnet einen starken Wertverlust. zVg

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Anfang Oktober hat die Renova Group, die Beteiligungsgesellschaft des russischen Oligarchen Viktor Vekselberg, ihren 30. Geburtstag gefeiert. Doch die jΓΌngsten Zahlen gaben keinen Anlass zu feiern: Das Konglomerat verliert erneut an Wert. Das zeigen Renova-interne Zahlen, die BILANZ exklusiv vorliegen.
So war Renova Ende Juni 1,3 Milliarden Dollar weniger wert als zum gleichen Zeitpunkt 2019. Über zwei Jahre betrÀgt der Wertverlust sogar 3,5 Milliarden.

BΓΆrsenkotierte Firmen liessen nach

Vor allem die bΓΆrsenkotierten Firmen machten rΓΌckwΓ€rts: Sulzer, an der Renova 48,8 Prozent hΓ€lt, verlor rund ein Drittel. Die Firma, die unter anderem im PumpengeschΓ€ft aktiv ist, leidet unter dem niedrigen ErdΓΆlpreis. OC Oerlikon, wo Renovas Anteil 41,3 Prozent betrΓ€gt, verlor in einem Jahr ebenfalls etwa ein Drittel ihres Wertes. Die Stahlschmiede Swiss Steel (ehemals Schmolz + Bickenbach), an der Renova 25 Prozent hΓ€lt, konnte ihren Wert in etwa halten.

Auch die Beteiligungen an privat gehaltenen Firmen geben wenig Anlass zur Freude: Sie verloren rund 700 Millionen Dollar an Wert. Dazu gehΓΆren unter anderem in Russland zahlreiche Betriebe in der Metallverarbeitung, verschiedene FlughΓ€fen, der Telekomanbieter Akado und der Turbinenbauer UTW sowie Beteiligungen in Italien, Zypern, SΓΌdafrika und den USA. Renova wollte sich zu den Zahlen nicht Γ€ussern.

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