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Wer gewinnt das milliardenschwere Rennen um die ersten Corona-Impfstoffe?

Bald gehen die ersten Hersteller durchs Ziel. Doch das forcierte Tempo verheisst wenig Gutes. Hintergründe eines unerhörten Wettlaufs.

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Impfstoff-Rennen
Jeder für sich: Staatschefs und Regierungsvertreter feuern das Rennen um einen Corona-Impfstoff mit milliardenteuren Vorbestellungen an. kornel.ch für BILANZ
Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Bereits Ende November will das deutsch-amerikanische Team BioNTech/Pfizer in den USA die Zulassung für seinen Impfstoff beantragen. Für den Dezember dann hofft der Schweizer Partner im Rennen, die amerikanische Moderna, in den USA auf die Not-Autorisierung ihres Impfstoffes, und schon ab dem 1. Januar 2021 wollen die Russen das Vakzin ihres staatlichen Instituts Gamaleya in Umlauf bringen.
In der Schweiz, wo derzeit zwei Impfstoffe im beschleunigten Zulassungsverfahren sind, kommt die Sache nun auch in die heisse Phase. Viele vergleichen das Rennen um einen Impfstoff gegen das Coronavirus mit dem Wettlauf ins All der 1960er Jahre – nur dass diesmal Dutzende Länder beteiligt sind.
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