Noch laufen die Maschinen in Serpuchow. Hier, 90 Kilometer südlich von Moskau, stellt Sulzer Geräte für die Chemie- und Petroindustrie her, hauptsächlich zur Trennung von Flüssigkeiten und Gasen. Abnehmer sind zum einen die russischen Wasser- und Energieversorger, zum anderen europäische Grosskonzerne wie BASF. 120 Mitarbeiter stehen hier in Lohn und Brot. Noch. Aber wie lange, weiss man nicht, denn die Situation ändert sich täglich. Schon bereitet sich Sulzer darauf vor, nicht mehr in Russland fertigen zu können. Die letzten für den Export bestimmten Anlagen werden gerade ausgeliefert, danach sollen diese Produkte woanders hergestellt werden.