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Marken-Ranking: Die Pandemie hat die Werte der grossen Brands neu sortiert

Eine exklusive Studie zeigt, was Schweizer Marken wert sind – und was die Pandemie mit ihnen gemacht hat.

Marc Kowalsky

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ROCHE VOR NESTLÉ UND NOVARTIS: Im Rennen um die wertvollsten Marken der Schweiz liegen derzeit die Grosskonzerne vorne. Mario Wagner / 2Agenten für BILANZ

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Seit dem 8. Juli ist es verschwunden, das schwarz-graue Signet mit den zwei ineinander verschlungenen Buchstaben L und H. Der grΓΆsste Zementhersteller der Welt mit Sitz in Zug heisst nun einfach wieder nur Holcim statt Lafarge-Holcim wie seit der Fusion 2015. Β«Der Name war zu sperrig und transportierte zwei unterschiedliche TonalitΓ€tenΒ», begrΓΌndet Holcim-CEO Jan Jenisch den Markenwechsel: Β«Und ein komplett neuer Brand wΓ€re ΓΆkonomisch nicht zu rechtfertigen.Β»
Lafarge wird jetzt nur noch auf den Produkten verwendet, neben Holcim, Aggregates Industries und Ambuja, die je nach Weltregion zum Einsatz kommen. Die Kosten fΓΌr das konzernweite Rebranding (betroffen sind hauptsΓ€chlich Firmenschilder, Briefpapier, Visitenkarten und der Webauftritt) liegen im einstelligen Millionenbereich. Dennoch mussten die AktionΓ€re als EigentΓΌmer und damit oberste Instanz in jedem Unternehmen ΓΌber den Namenwechsel abstimmen.
Über die Autoren
Marc Kowalsky
Marc Kowalsky
Stv. Chefredaktor bei BILANZ und ein versierter Kenner der Wirtschaftswelt.

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