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Lonza-Chef Ridinger hat weiter hohe Ambitionen

Vom Aschenputtel zur Prinzessin – Richard Ridinger hat den in die Jahre gekommenen Industriekoloss Lonza zum erfolgreichsten Konzern des Jahres gemacht. Und der CEO hat weiter hohe Ziele.

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Richard Ridinger: Seit 2012 CEO von Lonza.
Richard Ridinger: Seit 2012 CEO von Lonza.Anne Gabriel-Jürgens

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Mit einem Kursanstieg von rund 60 Prozent ist der Pharmazulieferer und Feinchemiehersteller Lonza in diesem Jahr der erfolgreichste aller SMI-Werte. Nach der erfolgreichen Neuausrichtung will sich CEO Richard Ridinger weiter hohe Ziele setzen. «Unser Ambitionslevel bleibt hoch», sagt Ridinger in der aktuellen Ausgabe der BILANZ.
Bis 2022 will Lonza den Umsatz von 4,1 auf 7,5 Milliarden Franken steigern und ein Ebitda von 30 Prozent erzielen. Heute liegt der Wert bei 24,8 Prozent. Es gäbe bei Lonza schon noch einiges zu tun. So sei man etwa auch bei der Kapitalrentabilität noch nicht da, wo man sein wolle, so Ridinger. Als Chef müsse man heute alle zwei Jahre grundsätzlich neu über die Bücher, denn «Geschäftsmodelle sind immer weniger langlebig.»
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