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Kowalskys Crash Test: Apple iMac

Der iMac ist die Anna Kurnikowa unter den PCs.

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Aussen hui, innen na ja: Apple iMac (21,5-Zoll, 2,7 GHz)
Aussen hui, innen na ja: Apple iMac (21,5-Zoll, 2,7 GHz)RMS

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Die IT-Strategie meines Arbeitgebers ist, nun, sagen wir mal, etwas erratisch: Als ich letztes Jahrtausend bei der BILANZ anfing, arbeiteten wir auf damals schon uralten Apple Macintosh II FX. Später wechselten wir zu Dell-Notebooks. Nach ein paar Jahren entschied man sich, alles auf Apple zu machen – weil es aber die Publishing-Software dummerweise noch nicht für Apple gab, lief auf den brandneuen MacBooks noch immer Windows XP. Seit zwei Jahren sind wir nun – samt Software – auf iMacs, aber wie man hört, steht auch das wieder zur Diskussion.
Eigentlich schade, denn die neue Rechnergeneration ist ein echter Blickfang. Zum Testen stellte mir Apple die Grundversion zur Verfügung, was angemessen ist, denn mehr dürfte ich auch von meinem Arbeitgeber nicht erwarten.
Der iMac ist hervorragend verarbeitet und für einen All-in-one-PC wunderbar dünn – mit fünf Millimetern an den Rändern gut halb so dick wie ein iPhone oder, falls Ihnen das noch was sagt, wie eine CD-Hülle. Leider schaut man das Gerät meist von vorne an, und da sieht es nicht anders aus als seine Vorgänger. Das 21,5-Zoll-Display ist sehr gut: satte Farben, starke Kontraste, breites Sichtfeld. Aber es bietet keine Retina-Auflösung – wer an ein MacBook Pro gewöhnt ist, wird enttäuscht sein. Die Rechenpower ist ausreichend; im Bürobetrieb spürte ich gegenüber dem Vorvorgänger aber ausser beim Booten keine wirkliche Verbesserung. Vermutlich wäre das anders mit dem «Fusion Drive», einem aufpreispflichtigen SSD-Laufwerk, das die am häufigsten benötigten Programme und Daten im Speicher halten und so Ladeprozesse beschleunigen soll. Was mich stört: Das Gerät ist im Nachhinein nicht aufrüstbar, Einschalter und Kartenslot liegen unpraktisch auf der Rückseite, der Screen ist nicht höhenverstellbar. Und die mitgelieferte Winz-Tastatur ist bei Apple seit Jahren ein Ärgernis.

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Fazit: Der iMac in der Grundversion ist die Anna Kurnikowa unter den PCs: sieht gut aus, aber die Leistung reicht kaum für einen Titel.
Apple iMac (21,5-Zoll, 2,7 GHz)
Infos: www.apple.ch
Erhältlich: u.a. bei Digitec
Preis: Fr. 1499.–
Bewertung: ★★★



★ Technoschrott ★★ verzichtbar ★★★ nice to have 
★★★★ cool ★★★★★ wegweisend
Über die Autoren
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Marc Kowalsky
Stv. Chefredaktor bei BILANZ und ein versierter Kenner der Wirtschaftswelt.

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