Klaus Hommels, Sie leiten seit 2023 den NATO Innovation Fund. Wieso steckt ein Verteidigungsbündnis Geld in Start-ups? Das wäre doch eigentlich Sache der Privatwirtschaft.
Die Idee ist über drei Jahre alt, als die Bedrohungslage noch eine andere und das Thema Verteidigung noch geächtet war. Es gab damals keine Finanzierung dafür, Start-up-Gründer in diesem Bereich konnten häufig nicht einmal ein Bankkonto eröffnen. Es war aber klar, dass bestimmte Technologien so eine starke Auswirkung auf die Souveränität haben, dass man sie auch souverän finanzieren muss. Man wollte mit der Unterstützung der NATO den Gründern zeigen: Das Thema ist gesellschaftsfähig, und es gibt eine Finanzierung dafür.