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Gendermedizin

Femtech: Investoren entdecken die Frauenmedizin und orten grosses Potenzial

Start-ups und Investoren entdecken die Frauengesundheit. Das Potenzial ist gross – es geht um die Hälfte der Weltbevölkerung.

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Die Gesundheit von Frauen wird bis heute von der Gesellschaft tabuisiert, von der Forschung vernachlässigt und in der medizinischen Praxis nachrangig behandelt. Doch nun widmen sich immer mehr Start-ups der Frauengesundheit. RMS

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Es klang wie ein Hilferuf: «Meine Periode war schon immer schmerzhaft. Jeden Monat hatte ich Angst davor. Als ich jung war, sagten meine Ärzte, das sei ganz normal. Erst als ich an der Uni war, ging ich zu einer Gynäkologin, die auf diese Probleme spezialisiert war. Sie diagnostizierte Endometriose bei mir. Davon hatte ich noch nie gehört!» Dies ist eine von mehr als 500 Geschichten, die Frauen in den vergangenen Wochen in den sozialen Medien geteilt haben. Unter dem Hashtag #MyStoryForChange hat das Pharmaunternehmen Roche Frauen auf der ganzen Welt aufgerufen, über ihre Erfahrungen aus dem Gesundheitsbereich zu berichten.
Die Geschichten handeln von Fehldiagnosen und unerkannten oder unterschätzten Symptomen. Die Gesundheit von Frauen wird bis heute von der Gesellschaft tabuisiert, von der Forschung vernachlässigt und in der medizinischen Praxis nachrangig behandelt. Doch nun widmen sich immer mehr Start-ups der Frauengesundheit. Einige lukrative Verkäufe, Börsengänge und millionenschwere Finanzierungsrunden haben den Scheinwerfer auf das Thema gerichtet. Mit dem Geld kommt die Aufmerksamkeit. Noch wird der Markt von vielen unterschätzt, doch das Wachstum ist stark. Ein erfreulicher Trend für Frauen – und für Investoren.

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